Die Unabhängigkeit von Ratingagenturen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.04.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
716 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656415299
Was im Jahre 1996 der US-amerikanische Journalist Thomas Friedman über Moody's, die grösste Ratingagentur der Welt gesagt hat, schien damals nicht allzu ernst genommen worden zu sein. Heute, mehr als 15 Jahre später, scheint dieser Satz besonders im Hinblick auf die Finanzmarktkrise und Staatsschuldenkrise sehr an Bedeutung gewonnen zu haben.
Sowohl Unternehmen als auch Staaten sind bei ihrer Finanzierung auf möglichst gute Urteile der Ratingagenturen angewiesen, da eine gute Benotung eine günstigere Finanzierung zur Folge hat. Ziel der Ratingagenturen ist dabei der Abbau von Informationsasymmetrien zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern. Die Rolle für die Weltwirtschaft ist also besonders gross.
Ziel dieser Seminararbeit ist die kritische Auseinandersetzung mit den Ratingagenturen, da ihnen zum einen eine subjektive Wahrnehmung aufgrund ihres Geschäftsmodells und eine darauf basierende Beurteilung vorgeworfen werden. Zum anderen besteht das Problem, dass der Wettbewerb mit den ausschliesslich drei grossen amerikanischen Ratingagenturen Moody's, Standard and Poor's und Fitch oligopolistische Strukturen hat. Dabei spielt auch der Vorwurf, dass Ratingagenturen eine Mitschuld an den erwähnten Krisen tragen, eine entscheidende Rolle.
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