Heterogene Schrift Die Notation Neuer Musik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.08.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
36 (Printausgabe)
Dateigröße
470 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640994724
Die Arbeit will versuchen diesen Fragen nachzugehen. Dabei sollen die unterschiedlichen Notationstypen der Neuen Musik im 20. Jahrhundert aufgezeigt und auf die in ihr neu hervortretenden Tendenzen hin untersucht werden. Das traditionelle Verständnis von Notation als Determination konkreter musikalischer Werke scheint hier nicht mehr zu funktionieren. Stattdessen werden Performativitätsfokussierungen und Herrschaftsdiskurse mithilfe der Notation in die Musik eingeführt. Es entsteht ein breites Experimentierfeld, das in Gänze höchstens noch einer gemeinsamen Ethik verpflichtet bleibt: der Sicherung von Vielfalt und dem Ausschluss von allgemeingültiger Totalität.
Das jedoch führt zu der Frage, inwieweit unter dieser Maxime noch Einheitlichkeit und Erkennbarkeit gewährleistet werden können. Droht der Neuen Musik und ihrer Notation die Beliebigkeit? Und lässt sich unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch Musik machen, die diesem Namen gerecht wird? Kann man diese Musik noch hören?
Die Gegenfrage wäre jedoch, ob Beliebigkeit und extreme Heterogenität tatsächlich so katastrophal sind bzw. ob das Eine mit dem Anderen wirklich so viel zu tun hat. Die Beschäftigung mit der Notation Neuer Musik, so scheint es, führt uns geradewegs in die Auseinandersetzung mit der postmodernen Gesellschaft und ihren Herausforderungen.
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