Johann Wolfgang von Goethe: Torquato Tasso. Vom Hofpoeten zum freien Schriftsteller Ein Spiegel des literarischen Lebens im Deutschland des 18. Jahrhunderts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
441 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640105700
Beginnen werden die Ausführungen, indem kurz die Charakteristika eines Künstlerdramas angesprochen werden. Der Blick wird so auf den grundlegenden Konflikt zwischen Künstler-Genie und Gesellschaft gelenkt, der einem roten Faden gleich durch sämtliche Kapitel führt. Anschliessend soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit persönliche Erfahrungen Goethes in Weimar Eingang in Torquato Tasso gefunden haben. An Goethes Stellung am Weimarer Hof anlehnend, wird in Kapitel 3 das Mäzenatentum in Ferrara näher betrachtet und interpretiert. Einen Schwerpunkt bildet dabei Tassos Stellung am Hof, sein Selbstverständnis als Hofdichter und sein Verhältnis zu seinem Mäzen Alfons. In den zwei folgenden Unterkapiteln 3.2 und 3.3 liegt das Augenmerk auf der politischen Situation Ferraras und sich daraus ableitend auf dem Problem des Besitzes von Kunst. Den nächsten Schwerpunkt stellt Tasso selbst wieder stärker in den Mittelpunkt der Betrachtung, hier soll sein Bedürfnis nach ,Freiheit' näher bestimmt werden. Nach einer kurzen Zusammenfassung beschäftigt sich Kapitel 4 mit der Situation des literarischen Markts im 18. Jh. Zur weiteren Erläuterung ist ein kurzer Exkurs zum Thema Kunst und Ökonomie eingeschoben, aus dem sich dann das nächste Unterkapitel "Kommerzialisierung der Literatur" und ihre Folgen für den Künstler erschliesst. Es folgt wieder ein Zwischenfazit, bevor die Ausarbeitung sich in Kapitel 5 dem "Widersacher" Tassos, Antonio, und dessen besonderer Rolle zum Dichter und zum Herzog widmet. Dazu soll näher auf das Gesetz des ,Dekorum', sowie Antonios Einstellung zur Dichtkunst eingegangen werden. Abschliessen wird die Hausarbeit mit einer Bündelung der Ergebnisse in Kapitel 6.
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