Urbanus Rhegius - Von Leibeigenschaft und Knechtheit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
246 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640359783
Urbanus Rhegius gehört zu jenen Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, deren Leben und Wirken hinter den "grossen" Namen wohl eher ein Schattendasein führen. Dabei tritt jenes Phänomen zutage, dass vielleicht so manche Persönlichkeit in der Geschichte getroffen hat. War sie ihren Zeitgenossen eine sehr wohl bekannte und geschätzte Grösse, gerät sie im Laufe der Zeit nahezu in Vergessenheit. Dabei war Rhegius in gebildeten Kreisen sehr bekannt und geschätzt.5 Reformatorisch gesinnt, verstand er sich als Vorkämpfer der lutherischen Lehre.6 In der Literatur wird er, mit wenigen Ausnahmen, kaum verhandelt. Zugängliche Darstellungen sind rar. Die meisten stammen aus der Zeit vor 1900. Ein Zugang zu seinen Werken selbst ist mit wenigen Ausnahmen ebenso schwierig.
Diese Arbeit wird sich mit einer Quelle befassen, die sich mit einem damals sehr aktuellen und brisanten Thema beschäftigt. Das Land ist von Unruhe und Veränderung geprägt. Mit der Reformation werden Forderungen laut, die breite Massen der Bevölkerung erreichen. Viele verbinden sie mit eigenen Forderungen, die neben den religiösen Reformen auch politische und soziale Reformen im Reich beinhalten. Freiheit, wie sie im Evangelium beschrieben wird, soll in die persönliche Freiheit und Gleichheit umgesetzt werden. Verbunden mit schwelenden Konflikten zwischen Bauern und Oberen ist die Forderung nach der Abschaffung der Leibeigenschaft, begründet auf das "Göttliche Recht", die zentrale Forderung, auf die Rhegius reagiert.
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