Polyätiologische Genese von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter in Deutschland Möglichkeiten der präventiven multifaktoriellen Beeinflussung von Determinanten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
121 (Printausgabe)
Dateigröße
2030 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668405851
Das einerseits objektive Übergewicht und die andererseits subjektive Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild beeinflussen nicht nur die Lebensqualität. Auch der Erfolg und die Effektivität von Gewichtsregulationsmassnahmen fussen darauf, wie wohl sich Kinder und Jugendliche in ihrer Haut fühlen. Ein negatives Körperselbstbild scheint hier nicht hilfreich, resultiert aber unter anderem aus sozialer Ausgrenzung, bspw. durch geringere Teilnahme an sportlichen Aktivitäten (RKI, 2011).
Die Wahrscheinlichkeit, nicht nur als Kind und Jugendlicher übergewichtig zu sein, sondern es auch als Erwachsener zu bleiben, ist gross. Die Folge sind bspw. assoziierte Komorbiditäten wie Diabetes mellitus Typ II, Bluthochdruck, Schlaganfall oder koronare Herzkrankheiten, welche signifikant mit einem steigenden Body-Mass-Index (BMI) korrelieren (Willich et al., 2001). Betrachtet man die Auswirkungen von Übergewicht und Adipositas auf Lebensqualität, Mobilität und Mortalität, wird klar weshalb sie es verdient, als eigenständige Krankheit gesehen zu werden. Derzeit gilt sie als bedeutendste Ernährungsstörung der westlichen Welt (Waine, 2006). Da Übergewicht und Fettleibigkeit langfristig ein Risiko für die Gesundheit darstellen, wird der weltweiten Übergewichtsepidemie hohe Public-Health-Relevanz zugesprochen (Kurth & Rosario, 2007). [...]
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