Regulation von Allmendegütern in Brasilien Ist die Verschränkung von Wasser und Wald ursächlich für Konflikte?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
716 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668398740
Wie Spiegel Online berichtet, sind etwa 77 Millionen Menschen in Rio de Janeiro und São Paulo mit Wassereinschränkungen konfrontiert. Das Wasser wird fünfmal die Woche für jeweils 18 Stunden am Tag abgestellt. Jahrelanger exzessiver Konsum und undichte Leitungen führten zum Wassermangel. Ausserdem trocknen die grossen Süsswasserreservate im Süden Brasiliens wegen des geringsten Regenanteils seit 30 Jahren zunehmend aus. Wissenschaftler machen die Regenwaldrodung dafür verantwortlich, da in Folge gerodeter Flächen weniger Luftfeuchtigkeit entsteht. Diese wird üblicherweise von Windströmungen aufgenommen und in Form von Regen über weiten Teilen des Landes entladen. Regierung und Bevölkerung müssen nun lernen, mit den verbliebenen, begrenzten Wasserressourcen verantwortungsvoll umzugehen.
Zuerst ist es notwendig, die theoretischen Grenzen der Gutnutzung zu begründen. Anschliessend erfolgen in Kapitel 3 die Definition von Allmendegütern und eine darauf basierende Einordnung des Konflikts in Brasilien. Im Hauptteil (Kapitel 4) werden Chancen und Schwächen der unterschiedlichen Regulationsansätze erörtert. Im Fazit werden die theoretischen Erkenntnisse gesammelt und ein Ausblick auf empirische Forschungsmöglichkeiten gegeben. Für die aktuelle Situation in Brasilien liegen nur wenige empirische Daten vor. Die in dieser Arbeit verwendeten Daten dienen hauptsächlich zur Veranschaulichung und Überprüfung möglicher Wirkungsszenarien.
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