Sind thermische Energiespeicher im großvolumigen Wohnbau im Zuge von Generalsanierungen sinnvoll einzusetzen?
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
85 (Printausgabe)
Dateigröße
5822 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668423152
Erneuerbare Energien sind zwar in hohem Mass vorhanden, allerdings nicht immer dann, wenn sie benötigt werden. Um die fossile bzw. konventionelle Energieversorgung nicht nur zu entlasten, sondern drastisch zu reduzieren, ist der Energiespeicher der Schlüssel zur Energiewende.
Die thermische Speicherung ist neben dem bekannten Heisswasserspeicher auch mit anderen Medien möglich. Für die Speicherung grosser Wärmemengen kann die Erde als Speichermedium dienen, wie ein Aquiferspeicher oder Erdsondenspeicher. In Kanada wurde ein ganzes Dorf, genannt "Drake Landing", mit thermischen Solarkollektoren und einem 42.875 m3 grossen Erdsondenspeicher 2007 erbaut und damit eine energieautarke Wärmeversorgung realisiert. Die grosse Masse des Erdspeichers, versorgt durch Solarkollektoren, benötigte einige Jahre um eine Kernspeichertemperatur von 80°C zu erreichen.
Seit 2013 wird dieses Dorf, bestehend aus 52 Einfamilienhäuser, autark mit Wärme für Warmwasser und Heizung versorgt. Zu untersuchen ist, ob ein saisonaler Wärmespeicher im dichtverbauten kommunalen Wohnbau im Zuge von Generalsanierungen sinnvoll einzusetzen ist. Nach Auswahl eines Wohnblocks mit 60 Wohneinheiten mussten wegen Platzmangels und vollflächiger Tiefgarage unter den Wohnblocks die Erdspeichervarianten ausgeschieden werden. Eingesetzt kann ein Heisswasserspeicher werden. Um realistische Wärmeeinspeisewerte zu erhalten, wird von einer 500 m² grossen Solarkollektoranlage, am Dach des Wohnblocks, die Wärme generiert.
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