Operationelle Risiken. Eine Darstellung aufsichtsrechtlicher Entwicklungen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.05.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
623 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668423879
Wie im Laufe dieser Arbeit anhand von Beispielen verdeutlicht wird, stellen OpRisk eine latente Bedrohung für Banken dar.
Von 1994 bis 199 erlitten Kreditinstitute Verluste von ca. 12 Mrd. USD auf Grund interner Fehler. Steinhoff rezitiert eine Studie aus dem Jahr 1997, die ergab, dass 76 % der befragten Banken operationelle Risiken wichtiger als Kredit- und Marktrisiken einstuften, jedoch die meisten dennoch nur ein rein qualitatives und eher reaktionäres Management vornahmen. Des Weiteren zitiert Steinhoff, dass Chernobai et al. über eine Aufteilung von 60% Kreditrisiken, 15% Marktrisiken und 25% operationelle Risiken sprechen. Dabei geht Steinhoff auf Grundlage von Cruz davon aus, dass sich etwa 35% auf die letzte Risikoart zurückführen lassen.
Des Weiteren geht Steinhoff davon aus, dass im Bereich des Kredit- und Marktpreisrisikos ein grosser Anteil verborgen ist, der ursächlich auf operationelles Risiko zurückzuführen ist, wodurch sich der Anteil dieser Risikoart weiter erhöhen würde. Grundlage für diese Erhöhung können die fehlerhaften Bewertungen bei Kreditprüfungen sein. Steinhoff geht ausserdem davon aus, dass Verluste im Handelsbereich bspw. aus der fehlerhaften Ermittlung von Stopp-Loss-Marken resultieren.
Um die Aufmerksamkeit der Banken und Versicherungen über das ehemals Betriebsrisiko genannte, OpRisk, zu schärfen, wurden eine Vielzahl von Rahmenbedingungen, Anforderungen sowie Gesetzen in den darauffolgenden Jahren erlassen.
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