NS-Theaterpolitik und das Wiener Theater nach dem Anschluss Österreichs
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
713 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668420960
In dieser Arbeit befasse ich mich daher zuerst kurz mit der Lage 1938. Wie war die Theaterlandschaft zu diesem Zeitpunkt beschaffen? Welche Veränderungen wurden unmittelbar nach dem Anschluss durchgesetzt? Gab es Repressalien gegenüber jüdischen Funktionären? Wer hatte fortan die Kontrolle über die Theater? Welche Massnahmen wurden zur Gleichschaltung ergriffen? Nahm man Einfluss auf die Spielpläne der Theater? Anhand meiner These, dass kein Bereich im Theaterbetrieb Wiens unangetastet blieb, werde ich die Theaterleitung, den Einsatz von Funktionären, die Reichstheaterfestwochen und natürlich auch die Spielpläne genauer untersuchen.
Um diese Fragen zu beantworten, beschäftige ich mich nicht nur mit Sekundärliteratur und Aufsätzen, hier sei die Aufsatzreihe von Evelyn Schreiner genannt, sondern auch mit Primärquellen, wie z.B. Goebbels Tagebucheinträgen und Zeitungsartikel aus der damaligen Zeit. Auf diese Weise werden Zielsetzungen der NS-Funktionäre und ihrer Propaganda deutlich. Abschliessend möchte ich meine Thesen zusammenfassen und ein Fazit ziehen. Die wissenschaftliche Ausarbeitung zum Thema ist existent, jedoch nicht ausgeprägt. Es gibt kein Werk im Bereich Sekundärliteratur, welches nur dieses Thema behandelt. Die Reichstheaterfestwochen sind zudem kaum bis überhaupt nicht aufgearbeitet worden und die Unterlage, wie z.B. Spielpläne liegen verschlossen in Wiener Archiven.
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