Das Fremde im ›Parzival‹ Zum Text-Bild-Verhältnis in den Handschriften Cgm 19, Cod. AA 91 und Cpg 339
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
21.08.2017
Abbildungen
77 Schwarz-Weiß- und 20 farbige Abbildungen, 12 Schwarz-Weiß- Tabellen
Verlag
De GruyterSeitenzahl
301
Maße (L/B/H)
23.6/15.9/2.5 cm
Gewicht
579 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-054951-5
Die interdisziplinäre Studie zum Text-Bild-Verhältnis geht der Frage nach, wie der Ausdruck der ‚vremde‘ in den illuminierten Handschriften desParzivalWolframs von Eschenbach konnotiert ist.
Die sprachliche Untersuchung ausgewählter Textzeugen (Cgm 19, cpg 339 und Cod. AA 91) gibt Aufschluss über die Semantik der ‚Fremde‘ zwischen der Mitte des 13. und der zweiten Hälfte des 15. Jh. Die Bildanalyse widmet sich den zeitgenössischen stereotypen Vorstellungen von ‚vremde‘ und zeigt z.B. auf welche Weise Feirefiz als ‚heide‘ dargestellt ist. Weiterhin wird erkennbar, wie bildgestalterische Mittel quasi rhetorisch zur visuellen Umsetzung mit den semantischen Teilbedeutungen der ‚vremde‘ beitragen. Das reicht von inhaltlichen dargestellten Details – etwa wenn Cundrie einen Eberzahn erhält – bis hin zu formalen Gestaltungelementen wie Farbe oder Bildaufteilung. Die Untersuchung trägt zur Forschungdsdiskussion bebilderter Handschriften bei und plädiert für die Untersuchung eines Codex als Gesamtwerk. Textuelle und bildliche Inhalte sind für die Wahrnehmung und Interpretation durch den Betrachter ebenso relevant wie die Schrift, die Seitengestaltung und die gesamte Materialität.
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