Die Legenden erwachen zum Leben. Fitz Chivalric hat versagt. Sein skrupelloser Onkel hat den Thron der sechs Provinzen an sich gerissen, und der wahre Herrscher, Prinz Veritas, gilt als tot. Fitz bleibt nur noch eines: Rache! Doch wie soll er bis zu dem Mann vordringen, der ihm alles genommen hat? Einem König, geschützt von Soldaten und Magie? Ohne Rücksicht auf sich selbst, treibt Fitz seine Pläne voran. Da erreicht ihn der Ruf eines Todgeglaubten - Prinz Veritas!
Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Die Magie des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Nachtmagier« im Heyne Verlag.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Astrid Wergen
5/5
15.01.2021
eBook (ePUB)
Eine Pflichtlektüre für alle Fantasyreihenfans
Burrich und Chade versuchen Fitz wieder menschliche Manieren beizubringen. Denn die lange Zeit als Wolf hat ihn fast vergessen lassen, wer er wirklich ist. Zudem muss er sich der Schmach stellen, dass Prinz Edel nun die Krone an sich gerissen hat, und den Platz König Listenreichs eingenommen hat. Im Reich der sechs Provinzen herrscht Chaos. Und so machen sich Burrich, Chade und Fitz mit Nachtauge auf den Weg, um das schlimmste zu verhindern. Fitz begibt sich auf die Suche nach Prinz Veritas, der sich versteckt hält. Dieser lotst Fitz zu den Uralten, um deren Hilfe gegen König Edel zu erwirken. Doch wen weckt Fitz ausser den Uralten noch? Kann der Narr Fitz helfen, Edel zu besiegen? Und was wird aus Molly?
Ach, hatte ich Tränen in den Augen, als das Ende nahte. Es sind soo viele Stunden vergangen, in denen ich mit Matthias Lühns Stimme auf Reisen gegangen bin. Die Entwicklung, die Lühn über die drei Teile stimmlich gemacht hat, ist der Wahnsinn. Ich kann mir keinen besseren Sprecher für dieses Abenteuer vorstellen. Wenn ich früher nach ein paar Minuten eingeschlafen bin bei Hörbüchern, habe ich bis tief in die Nacht mit einer Kanne Kaffee weiter gehört, um dieses Hörbuch weiter zu suchten. Und es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich mit Fitz Prinz Edel bekämpfe.
Robin Hobb hat eine geniale Welt erschaffen. Die Provinzen mit ihren Bewohnern haben ihre Eigenheiten. Die Landschaften und Charaktere sind so lebendig beschrieben, so dass man sich alles lebhaft vorstellen kann.
Auch zieht sich die Geschichte durch alle drei Teile logisch durch, und der letzte Teil klärt viele Erzählstränge auf. Langeweile kam bei mir keine auf.
Und Matthias Lühn hat – mal wieder – einen tollen Job gemacht. Auf diesen Sprecher ist Verlass.
Bewertung
aus Waldsolms
5/5
15.01.2021
eBook (ePUB)
Wirklich einfach nur Genial
Inhalt:
Fitz ist gescheitert! Sein Onkel sitzt auf dem Thron und stürzt die Sechs Provinzen ins Chaos. Für Fitz bleibt nur noch sein Hass auf Edel…. aber wie an Ihn heran
kommen? Doch kurz vor dem Unglück erreicht ihn ein Ruf …. von Veritas !!!
Charakter:
Merle Vogelsang:
Eine Vagabundin die immer auf der Suche nach neuem Stoff für Sagen und Lieder ist. Sie schließt sich Fitz in der Hoffnung, dass er etwas Großes Leistet, über das man einen Epos schreiben kann, an. Sie ist keine Einfache Person, zeigt aber im Laufe der Zeit mehr Charakter und wird Fitz eine gute Freundin.
Krähe:
Eine geheimnisvolle alte Frau. Sie trifft sich wie zufällig mit Fitz und begleitet ihn seither. Sie weiß immer einen Rat und ist sehr mit den Kenntnissen der Gabe vertraut. Welche Geheimnisse sie noch alles verbirgt lässt sich nur erahnen.
Meinung:
Ich habe mich von Anfang an in das Buch verliebt. Es ist (und das schreib ich glaube schön öfter bei der Reihe) so unglaublich Spannend. Es passieren so viel unvorhergesehene Dinge und ganz langsam fügt sich ein Stein zum anderen. Es ist anders als andere Fantasie Romane die ich gelesen hab. Wir haben hier keinen vor Selbstsicherheit und Kraft strotzenden Helden, sondern eher jemanden wie du und ich. Es gibt Zweifel in Ihm, Sachen die ihn beschäftigen. Er ist nicht mal ein herausragender Krieger. Ich habe noch kein Buch gelesen was so sehr auf die Gefühle und die Gedanken der Protagonisten eingeht. An einigen stellen (vielleicht kommt das auch nur daher das ich mich in Bücher die mir wirklich gefallen so sehr hineinsteigere) hatte ich etwas Pipi in den Augen so sehr haben mich die Schicksalsschläge mitgenommen, die immer wieder über Fitz und seine Freunde kommen. Eine mega Story die mich gefesselt hat mich gezwungen hat diesen 1100 Seiten Schinken in 4 Tagen zu lesen! Was soll ich mehr darüber Sagen…? Wer diese Reihe noch nicht gelesen hat, dem kann ich sie nur dringendst empfehlen und wer sie schon gelesen hat, wird mit mir einer Meinung sein…. Dies sind meine ersten Bücher von Robin Hobb die ich bisher gelesen hab und ich kann Georg R.R. Martin nur zustimmen: „Jeder Roman von Robin Hobb ist ein Grund zum Feiern!!“
Bewertung:
Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Federn.
– Daddy Fool
Unser Blog: https://paradiseofbooksdot.wordpress.com/
Steffi
4/5
02.11.2025
eBook (ePUB)
Eine der besten Fantasy Reihen
Meine unerwartete Reise mit Fitz ist zu Ende und ich bin ehrlich gesagt froh, den dritten Teil geschafft zu haben. Es waren sehr viele Seiten, die Geschichte sehr in die Länge gezogen. In der ersten Hälfte war ich noch komplett vertieft und gegen später habe ich angefangen uninteressanten Kontext zu überspringen damit es voran geht weil ich unbedingt wissen wollte wie die Geschichte zu Ende geht.
Ich bin daher vom letzten Teil nicht ganz so überzeugt wie von den ersten beiden, dennoch ist es mit Abstand eines der besten Fantasy Geschichten die ich je gelesen habe. So viele Erlebnisse und Emotionen teilt man mit Fitz,.. Wahnsinn! auch wenn ich jetzt erstmal eine Pause davon brauche - ich freue mich auf die nächste Trilogie von Robin Hobb und kann jedem Fantasy Liebhaber die Weitseher Reihe wärmstens empfehlen!
Raphael
3/5
10.07.2024
eBook (ePUB)
Schwächster Band der Trilogie
Leider für mich der schwächste Band der Trilogie. Viel zu langatmig, es passiert fast nichts und das Ende war nicht zufriedenstellend. Ich hatte mir eine besondere Auflösung erhofft aber es war leider ziemlich unspektakulär. Außerdem sehr abrupt. 600 Seiten anstatt 1000 hätten es hier leicht getan.
Bewertung
3/5
08.09.2020
eBook (ePUB)
Schwächster Band der Trilogie
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die Weitseher Reihe in ihrer Gesamtheit, in einem Rutsch zu lesen, aber "Der Erbe der Schatten" hat meinen Enthusiasmus doch erheblich gebremst.
Dies ist wieder einer dieser Romane, wo ich denke, 200 bis 300 Seiten weniger hätten ihm wirklich gut getan, denn das Buch zieht sich unglaublich.
Wahrscheinlich liegt es einfach auch daran, dass Fitz dieselben Dinge durchmacht, wie schon im Roman zuvor und irgendwann langweilt es auch, wenn nur die Kulissen wechseln und ich als LeserIn den Eindruck habe, hier geht es überhaupt nicht voran. Ich habe irgendwann halbe Kapitel nur noch überflogen, weil es nicht sonderlich spannend ist, wenn Fitz fünfzig Seiten im Rausch der Gabe, des Fiebers, der Gabe und des Fiebers zubringt. Es ist auch immer dasselbe: Molly, Veritas, rote Korsaren, überfallene Dörfer, Will, die Kordiale....Endlosschleife.
Und schon im Band Zwei störte mich Robin Hobbs Art, wirklich spannende und auch verzwickte Situationen zu konstruieren, diese dann aber in zwei/drei Nebensätzen aufzulösen. Zumal sie sich selbst der Spannung beraubt, denn wie soll ich um einen Protagonisten bangen, der gleichzeitig der Chronist dieser Geschichte ist? Man weiß immer, dass gleich jemand zur Rettung auftaucht, die Frage ist immer nur: Wer wird es dieses Mal sein?
Hier rächt sich dann auch, dass die Romane ausschließlich aus der Sicht von Fitz erzählt werden, der es aber innerhalb von knapp 2000 Seiten kaum schafft, neue Erkenntnisse zu gewinnen und teils immer noch wie ein weinerlicher Junge agiert.
Mich hat es irgendwann wirklich genervt, dass der Charakter kaum Progression erfährt, was mir bei seinen gemachten Erfahrungen, die ja teils wirklich drastisch sind, vollkommen unglaubwürdig erscheint.
All diese Sachen wären in einem kürzeren Roman vielleicht nicht so aufgefallen, aber ausgewalzt auf tausend Seiten, springen sie einem förmlich ins Auge und man fragt sich unwillkürlich, warum dieser Junge - denn als Mann kann ich ihn einfach nicht sehen - niemals dazu zu lernen scheint. Und das obwohl viele erwachsene Menschen an seiner Seite stehen, die eigentlich nur sein Bestes wollen. Diese larmoyante Art, sich ständig darüber zu beklagen, dass Menschen ihre eigenen Interessen verfolgen, während man selbst dauernd gegen jede Logik handelt, nervt irgendwann.
Alles in allem ist der Roman okay, aber auch unfassbar redundant, weil er gefühlt 500 Seiten auf der Stelle tritt, bevor etwas Neues passiert. Zumindest der Schlussteil entschädigte mich dann doch noch etwas.
Trotzdem brauche ich jetzt erstmal eine Pause, vom Schaffen Robin Hobbs und muss mich erstmal davon erhohlen.