Band 103
Der Sohn ihrer ersten Liebe Dr. Daniel 103 - Arztroman
Aus der Reihe
Dr. Daniel
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.04.2017
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
728 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740917647
Dr. Daniel ist eine echte Erfolgsserie. Sie vereint medizinisch hochaktuelle Fälle und menschliche Schicksale, die uns zutiefst bewegen - und einen Arzt, den man sich in seiner Güte und Herzlichkeit zum Freund wünscht.
Sie hatte es nicht geglaubt. Alle hatten es ihr gesagt, jeder hatte sie gewarnt, aber sie hatte es nicht geglaubt, und nun wurde sie eines Besseren belehrt.
Maria Kordes schluckte schwer. Sie war wirklich keine ängstliche Frau - im Gegenteil. Als Fernfahrerin könnte sie sich Schüchternheit gar nicht erlauben, denn da galt es, sich der männlichen Konkurrenz zu stellen, die in einer deutlichen Übermacht war. Aber jetzt fühlte sie zum ersten Mal in ihrem Leben diese sprichwörtliche Spinne aus Eis, die ihren Rücken hinaufkrabbelte und dabei mindestens zweihundert Beine zu haben schien.
Vor ihr stand Mark Baumann, der in den kommenden sechs oder acht Wochen ihr Chef sein würde und der ganz offensichtlich überhaupts nichts von Frauen hielt - schon gar nicht, wenn sie ihm als Aushilfsfahrerin zugeteilt wurden.
Breitbeinig, beide Hände in die Hüften gestemmt und mit grimmigem Gesicht musterte Mark die junge Frau, die man ihm geschickt hatte, obwohl er unmissverständlich einen Mann verlangt hatte. Dabei wirkte sich die Tatsache, dass Maria ausserordentlich attraktiv war, in Marks Augen ganz besonders unvorteilhaft aus. Eine hübsche Frau konnte schliesslich nichts von Autos verstehen! Von mächtigen Zwanzig- und Dreissigtonnern schon gar nicht!
Maria schluckte noch einmal. Sie war nahe daran, den Bann zu brechen... irgend etwas zu sagen, aber sie befürchtete, dass Mark Baumann ihr dann ins Gesicht springen würde. Im übrigen hätte er in seiner augenblicklichen Pose nur noch Cowboyhut und Revolvergurt gebraucht, um als waschechter Rächer der Enterbten zu erscheinen.
Maria hätte diesen Gedankengang gern belächelt, wagte es im Moment aber nicht. Mark war
Sie hatte es nicht geglaubt. Alle hatten es ihr gesagt, jeder hatte sie gewarnt, aber sie hatte es nicht geglaubt, und nun wurde sie eines Besseren belehrt.
Maria Kordes schluckte schwer. Sie war wirklich keine ängstliche Frau - im Gegenteil. Als Fernfahrerin könnte sie sich Schüchternheit gar nicht erlauben, denn da galt es, sich der männlichen Konkurrenz zu stellen, die in einer deutlichen Übermacht war. Aber jetzt fühlte sie zum ersten Mal in ihrem Leben diese sprichwörtliche Spinne aus Eis, die ihren Rücken hinaufkrabbelte und dabei mindestens zweihundert Beine zu haben schien.
Vor ihr stand Mark Baumann, der in den kommenden sechs oder acht Wochen ihr Chef sein würde und der ganz offensichtlich überhaupts nichts von Frauen hielt - schon gar nicht, wenn sie ihm als Aushilfsfahrerin zugeteilt wurden.
Breitbeinig, beide Hände in die Hüften gestemmt und mit grimmigem Gesicht musterte Mark die junge Frau, die man ihm geschickt hatte, obwohl er unmissverständlich einen Mann verlangt hatte. Dabei wirkte sich die Tatsache, dass Maria ausserordentlich attraktiv war, in Marks Augen ganz besonders unvorteilhaft aus. Eine hübsche Frau konnte schliesslich nichts von Autos verstehen! Von mächtigen Zwanzig- und Dreissigtonnern schon gar nicht!
Maria schluckte noch einmal. Sie war nahe daran, den Bann zu brechen... irgend etwas zu sagen, aber sie befürchtete, dass Mark Baumann ihr dann ins Gesicht springen würde. Im übrigen hätte er in seiner augenblicklichen Pose nur noch Cowboyhut und Revolvergurt gebraucht, um als waschechter Rächer der Enterbten zu erscheinen.
Maria hätte diesen Gedankengang gern belächelt, wagte es im Moment aber nicht. Mark war
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