Die kommunistischen Aliens der 1950er Jahre. Science-Fiction-Filme der Nachkriegszeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.05.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
617 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668441569
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 2,0, Universität Bayreuth (Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Am 8. Mai 1945 wird der Zweite Weltkrieg offiziell für beendet erklärt, am folgenden Tag haben die Befehlshaber der Wehrmacht die Kapitulationserklärung unterschrieben. Der Weltkrieg ist damit zu Ende gegangen und der Kalte Krieg zwischen den Weltmächten USA und UdSSR stand erst am Anfang.
Die Welt befand sich vor einem neuen grossen Konflikt, diesmal zwischen Kommunisten und Liberalen. Doch ein offensiver Krieg, wie der Zweite Weltkrieg sollte es nie werden. Es handelte sich um einen unsichtbaren, schleierhaften Krieg, der vor allem durch die Angst in der Bevölkerung verstärkt wurde. Um diese grosse Masse auf einen Feind aufmerksam zu machen, der bisher nie eine direkte Gefahr darstellte, benötigte man ein Medium, welches jeden Bürger erreicht. In den USA ist es vor allem das Radio gewesen, welches im Jahre 1950 rund 94,7 % der Bevölkerung besassen. Zu diesem Zeitpunkt verfügten 9 % der Bevölkerung über einen Fernseher. Umgerechnet auf die Bevölkerung waren es also knapp 18 Mio. Fernsehgeräte und somit circa 60 Mio. potenzielle Fernsehzuschauer.
Das Kino erlebte damals eine seiner schwersten Zeiten, weil der Fernseher die amerikanischen Wohnzimmer beherrschte. Die Zuschauer blieben weg und Kinos wurden geschlossen. Es musste eine Lösung gefunden werden, weshalb die Filmemacher versuchten die aktuelle Stimmung der Bevölkerung in ihre Filme zu packen. Dazu wurden zentrale Themen aufgegriffen wie der Kalte Krieg und die Entwicklungen in der Forschung, vor allem in Bezug auf die Atombombe. Hinzu kam der Wandel in der Kino-Generation. Die Jugendlichen gingen verstärkt ins Kino, während die Erwachsenen lieber vor dem Fernseher sassen. Die Berichterstattung über den Kommunismus erhielten die Menschen durch das Radio und das Fernsehen.
Die passende Unterhaltung zum unbekannten und gefährlichen Feind der Amerikaner und deren Freiheit lieferte dann das Kino. Es
entstanden zahlreiche Science-Fiction-Filme, in denen Ausserirdische die Erde besuchen, um die Menschheit zu bedrohen, wenn nicht zu zerstören. So konnte das Kino regelrecht einen Science-Fiction-Boom auslösen und viele junge Zuschauer ins Kino locken.
Die Welt befand sich vor einem neuen grossen Konflikt, diesmal zwischen Kommunisten und Liberalen. Doch ein offensiver Krieg, wie der Zweite Weltkrieg sollte es nie werden. Es handelte sich um einen unsichtbaren, schleierhaften Krieg, der vor allem durch die Angst in der Bevölkerung verstärkt wurde. Um diese grosse Masse auf einen Feind aufmerksam zu machen, der bisher nie eine direkte Gefahr darstellte, benötigte man ein Medium, welches jeden Bürger erreicht. In den USA ist es vor allem das Radio gewesen, welches im Jahre 1950 rund 94,7 % der Bevölkerung besassen. Zu diesem Zeitpunkt verfügten 9 % der Bevölkerung über einen Fernseher. Umgerechnet auf die Bevölkerung waren es also knapp 18 Mio. Fernsehgeräte und somit circa 60 Mio. potenzielle Fernsehzuschauer.
Das Kino erlebte damals eine seiner schwersten Zeiten, weil der Fernseher die amerikanischen Wohnzimmer beherrschte. Die Zuschauer blieben weg und Kinos wurden geschlossen. Es musste eine Lösung gefunden werden, weshalb die Filmemacher versuchten die aktuelle Stimmung der Bevölkerung in ihre Filme zu packen. Dazu wurden zentrale Themen aufgegriffen wie der Kalte Krieg und die Entwicklungen in der Forschung, vor allem in Bezug auf die Atombombe. Hinzu kam der Wandel in der Kino-Generation. Die Jugendlichen gingen verstärkt ins Kino, während die Erwachsenen lieber vor dem Fernseher sassen. Die Berichterstattung über den Kommunismus erhielten die Menschen durch das Radio und das Fernsehen.
Die passende Unterhaltung zum unbekannten und gefährlichen Feind der Amerikaner und deren Freiheit lieferte dann das Kino. Es
entstanden zahlreiche Science-Fiction-Filme, in denen Ausserirdische die Erde besuchen, um die Menschheit zu bedrohen, wenn nicht zu zerstören. So konnte das Kino regelrecht einen Science-Fiction-Boom auslösen und viele junge Zuschauer ins Kino locken.
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