Über Stephan Hoppes "Die Architektur des Heidelberger Schlosses in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Neue Datierungen und Interpretationen". Ein
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
29.06.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
561 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668474130
Befasst man sich mit dem Begriff der Renaissancearchitektur so blickt man meist primär nach Italien. Die nordalpine Renaissancearchitektur konnte in der Forschung nie so eindeutig definiert werden. Sie wurde deshalb in älterer Literatur oft als den italienischen Bau-werken nicht ebenbürtig befunden. Die renaissancezeitliche Malerei des Nordens hingegen gelangte mit Dürer und van Eyck schon sehr früh zu grossem Ansehen. Schon seit einiger Zeit hat man begonnen die Geringschätzung gegenüber der Architektur zu verwerfen. So fasst man sie nicht mehr als missverstandene Kopie der italienischen Bauten auf, sondern versucht ihre Intention anhand des europäischen Kontextes zu verstehen. So gelangte auch das Heidelberger Schloss dank seiner prächtigen Paläste aus dem späteren 16. Jahrhundert zu internationaler Berühmtheit. Stephan Hoppe widmet sich nun der in Vergessenheit geratenen Ausbauphase aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit dem Ziel, die Architekturen neu zu interpretieren und zu datieren. Dabei geht es ihm darum, die Grenze einer neuzeitlichen Architektur früher als üblich anzusetzen.
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