Frauen dürfen hier nicht träumen

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Mein Ausbruch aus Saudi-Arabien, mein Weg in die Freiheit

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2018

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Beschreibung

Rezension

»Rana Ahmad ist mit ihrem Mut und ihrem Kampf für Menschen- und Frauenrechte eine wichtige Stimme in unserer Welt. Möge ihr Eintreten für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen insbesondere in muslimischen Ländern viele Nachahmerinnen finden.« ("Ensaf Haidar, Menschenrechtlerin und Ehefrau von Raif Badawi")
»Die bewegende Geschichte einer aussergewöhnlich mutigen, jungen Frau, die sich von religiösen Fundamentalisten nicht einschüchtern liess und die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit niemals aufgegeben hat. Unbedingt empfehlenswert!« ("Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Autor")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2018

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21.3/13.6/3.2 cm

Gewicht

452 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75748-0

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wahnsinnig erschreckend und faszinierend zugleich

Bewertung aus Mülheim am 24.12.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rana Ahmad wächst im Wüstenstaat Saudi Arabien auf. Obwohl es eins der reichsten Länder der Welt ist, wird es beherrscht von der Scharia und der Religionspolizei. Und Rana erkennt schon früh, was das für sie als Frau bedeutet. Mit zehn Jahren muss sie sich zum ersten Mal verschleiern, darf ohne männliche Begleitung nicht mehr aus auf die Straße und hat im Grunde genommen keinerlei Entscheidungsrechte über ihr Leben. Als Rana anfängt, dieses Leben zu hinterfragen und sich dazu entschließt, daraus auszubrechen, geht sie ein gefährliches Risiko ein – denn für Menschen (und vor allem Frauen) die sich nicht fügen, drohen harte Strafen bis hin zum Tod.  In den Buch erzählt sie von ihrem alltäglichen Leben. Wir haben einen sanften Einstieg in eine unbeschwerte Kindheit die mit jeder Seite mehr Einschränkungen, mehr Übergriffe, mehr Gefahren und gleichzeitig auch mehr Selbstreflexion & Entwicklung beinhaltet. Schon früh, im zarten Alter von zehn Jahren, muss sie feststellen, dass eine Frau sein bedeutet, mit Einschränkungen zu leben. Plötzlich wird ihr ihr Fahrrad – ihr Zeichen für ihre Freiheit - weggenommen, sie muss sich verschleiern und darf alleine nicht mehr das Haus verlassen. Und das ist leider erst der Anfang, denn sie muss jeden Tag aufs Neue erfahren, dass man ihr als Frau weniger Wer beimisst als Männern – deren Übergriffe auch schon bald Alltag werden. Sie wird immer tiefer verwurzelt in dieses Regime, dass sie einerseits abstößt aber andererseits auch alles ist, was sie kennt. Es ist nicht einfach nur eine Unterdrückung von außen, die sie erlebt und durch die sie sich befreit. Auch die innere Befreiung ist ein enormer Schritt, denn diese findet nur in ihrem Kopf statt und ist in gewisser Weise noch beängstigender; denn so musste sie alles aufgeben, an das sie bis dato geglaubt hat. Was mir persönlich gefallen hat, war, dass das Buch nicht einfach eine Aneinanderreihung von negativen Augenblicken war. Es gab durchaus auch schöne Momente die sie erlebt hat, Situation in denen man sehen durfte, dass sie eine ganz normale Jugendliche oder später auch Erwachsene war, die sich mit alltäglichen Dingen beschäftigt; seien es Klatsch und Tratsch, Schwärmereien für Popstars, Begeisterung für Medien oder auch einfach simple Freundschaften. Und vor allem auch die Augenblicke mit ihrem Vater waren sehr besonders, denn obwohl dieser tief verbunden zu seiner Kultur und seiner Religion ist, hat er ihr auch nie das Gefühl vermittelt, weniger wert zu sein als andere. Ich glaube auch, dass das ein entscheidender Punkt war, der ihr für den Schritt, alles hinter sich zu lassen, viel Kraft gegeben hat. Das Buch ist keine leichte Kost. Viele wissen über die schlechte Situation der Frauen in Saudi-Arabien aber von jemanden zu lesen, der das am eigenen Leib erlebt hat, ist nochmal etwas ganz anderes. Ich kann mir wirklich gar nicht vorstellen, was für eine innere Kraft es gekostet hat, sich sowohl innerlich als auch äußerlich aus dem allen zu lösen und die Gefahr einer Flucht auf sich zu nehmen. Ein unglaublich faszinierendes Buch, das definitiv lesenswert ist. 

wahnsinnig erschreckend und faszinierend zugleich

Bewertung aus Mülheim am 24.12.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rana Ahmad wächst im Wüstenstaat Saudi Arabien auf. Obwohl es eins der reichsten Länder der Welt ist, wird es beherrscht von der Scharia und der Religionspolizei. Und Rana erkennt schon früh, was das für sie als Frau bedeutet. Mit zehn Jahren muss sie sich zum ersten Mal verschleiern, darf ohne männliche Begleitung nicht mehr aus auf die Straße und hat im Grunde genommen keinerlei Entscheidungsrechte über ihr Leben. Als Rana anfängt, dieses Leben zu hinterfragen und sich dazu entschließt, daraus auszubrechen, geht sie ein gefährliches Risiko ein – denn für Menschen (und vor allem Frauen) die sich nicht fügen, drohen harte Strafen bis hin zum Tod.  In den Buch erzählt sie von ihrem alltäglichen Leben. Wir haben einen sanften Einstieg in eine unbeschwerte Kindheit die mit jeder Seite mehr Einschränkungen, mehr Übergriffe, mehr Gefahren und gleichzeitig auch mehr Selbstreflexion & Entwicklung beinhaltet. Schon früh, im zarten Alter von zehn Jahren, muss sie feststellen, dass eine Frau sein bedeutet, mit Einschränkungen zu leben. Plötzlich wird ihr ihr Fahrrad – ihr Zeichen für ihre Freiheit - weggenommen, sie muss sich verschleiern und darf alleine nicht mehr das Haus verlassen. Und das ist leider erst der Anfang, denn sie muss jeden Tag aufs Neue erfahren, dass man ihr als Frau weniger Wer beimisst als Männern – deren Übergriffe auch schon bald Alltag werden. Sie wird immer tiefer verwurzelt in dieses Regime, dass sie einerseits abstößt aber andererseits auch alles ist, was sie kennt. Es ist nicht einfach nur eine Unterdrückung von außen, die sie erlebt und durch die sie sich befreit. Auch die innere Befreiung ist ein enormer Schritt, denn diese findet nur in ihrem Kopf statt und ist in gewisser Weise noch beängstigender; denn so musste sie alles aufgeben, an das sie bis dato geglaubt hat. Was mir persönlich gefallen hat, war, dass das Buch nicht einfach eine Aneinanderreihung von negativen Augenblicken war. Es gab durchaus auch schöne Momente die sie erlebt hat, Situation in denen man sehen durfte, dass sie eine ganz normale Jugendliche oder später auch Erwachsene war, die sich mit alltäglichen Dingen beschäftigt; seien es Klatsch und Tratsch, Schwärmereien für Popstars, Begeisterung für Medien oder auch einfach simple Freundschaften. Und vor allem auch die Augenblicke mit ihrem Vater waren sehr besonders, denn obwohl dieser tief verbunden zu seiner Kultur und seiner Religion ist, hat er ihr auch nie das Gefühl vermittelt, weniger wert zu sein als andere. Ich glaube auch, dass das ein entscheidender Punkt war, der ihr für den Schritt, alles hinter sich zu lassen, viel Kraft gegeben hat. Das Buch ist keine leichte Kost. Viele wissen über die schlechte Situation der Frauen in Saudi-Arabien aber von jemanden zu lesen, der das am eigenen Leib erlebt hat, ist nochmal etwas ganz anderes. Ich kann mir wirklich gar nicht vorstellen, was für eine innere Kraft es gekostet hat, sich sowohl innerlich als auch äußerlich aus dem allen zu lösen und die Gefahr einer Flucht auf sich zu nehmen. Ein unglaublich faszinierendes Buch, das definitiv lesenswert ist. 

Absolute Leseempfehlung

Bewertung am 01.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist eines der besten, die ich bisher gelesen habe. Rana erzählt auf so eine berührende Art und Weise Ihre Geschichte und lässt uns alle mitfühlen. Ihre Flucht nach Deutschland hat mich emotional total mitgenommen und ich habe vom Anfang bis zum Ende

Absolute Leseempfehlung

Bewertung am 01.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist eines der besten, die ich bisher gelesen habe. Rana erzählt auf so eine berührende Art und Weise Ihre Geschichte und lässt uns alle mitfühlen. Ihre Flucht nach Deutschland hat mich emotional total mitgenommen und ich habe vom Anfang bis zum Ende

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Frauen dürfen hier nicht träumen

von Rana Ahmad, Sarah Borufka

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