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Produktbild: Faszinosum Sexualität

Faszinosum Sexualität Theoretische, empirische und sexualpolitische Beiträge

1

Fr. 37.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2017

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

200

Maße (B/H)

14.8/21 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2740-5

Beschreibung

Rezension

»Das Bemerkenswerte des Buchs, verglichen mit anderen Publikationen deutscher Sexologen, besteht darin, dass hier die sexuelle Dynamik spezieller Szenen untersucht und verständlich gemacht wird. Wo andere vor allem Probleme und Heilbedarfe erblicken wollen, schildert Dannecker Subkulturen, die zum Kosmos körperlich-lustvoll gestalteter Intimität hinzugehören, ohne dass ein Einzelner sie alle für sich erleben oder nachvollziehen könnte. Auf die aktuellen Kämpfe der queeren Bewegungen blickt Dannecker stets kritisch-begleitend. So entsteht ein farbiges Bild zu den Randkulturen des Sexuellen, die den Normalitätskern – in den meisten Studien unterbelichtet bleibend – zu Veränderungen antreiben.«
Juni 2018
»Diese Ausführungen sind nur ein Streifzug durch das empfehlenswerte Buch. Aber genauso kann der Band gelesen werden: Als ein erhellender Streifzug durch sexuelle Themen im ›Dunkel der Welt‹ (Sigusch).«
Danilo Ziemen, Newsletter Nr. 1 – 2018 des Instituts für Sexualpädagogik (ISP) Koblenz
»Der Sexualwissenschaftler hat viel dazu beigetragen, die Psychoanalyse von ihren heteronormativen Schlacken zu befreien.«
Januar 2018
»Es ist bewundernswert, was Dannecker aus seinem eigenen Leid gemacht hat: Aufklärung in vielen Büchern, Seminaren und Vorträgen, Gründung von Diskussions- und Selbsthilfegruppen, um Selbstwertprobleme und Scham zu mildem, mit großer Einfühlung vor allem für alte Homosexuelle, die die Last ihrer traumatischen Vergangenheit nicht losgeworden sind.«
Tilmann Moser, Deutsches Ärzteblatt PP, Heft 1, Januar 2018
»Martin Dannecker zählt zu den bekannten homosexuellen Sexualwissenschaftlern in Deutschland. Er schrieb mit Rosa von Praunheim Anfang der 1970er das Drehbuch zu ›Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt‹. Sein neues Buch enthält eine bunte und lesenswerte Mischung von Beiträgen und Vorträgen. Es geht dabei um Themen wie ›Leder als Fetisch‹, ›Alt werden‹ und ›Verändert das Internet die Sexualität?‹«
Christian Höller, Lambda Nachrichten, Dezember-Jänner, Nr. 172, 39. Jahrgang, 5.2017

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2017

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

200

Maße (B/H)

14.8/21 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2740-5

Herstelleradresse

Psychosozial-Verlag GmbH & Co. KG
Walltorstr. 10
35390 Gießen
Deutschland
Email: vertrieb@psychosozial-verlag.de
Url: www.psychosozial-verlag.de
Telephone: +49 641 9699780
Fax: +49 641 96997819

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  • HSL

    5/5

    07.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Mein Eindruck

    Ein Fachbuch über Sexualität sollte meiner Meinung nach in jedem Haushalt, sprich Bücherregal stehen. Offensichtlich wurde dieser Titel mit einer idealen Umschlagabbildung versehen, was mich persönlich zu diesem Buch führte. Diese Originalausgabe vom Psychosozial Verlag wurde im September 2017 verlegt. Als Professor für Sexualwissenschaft war Martin Dannecke an der Goethe Universität in Frankfurt/ Main tätig, und heute schreibt er als Mitherausgeber der Buchreihe „Beiträge zur Sexualforschung“ für den Psychosozial Verlag. Der Autor nimmt z.B. Aufgaben der Sexualpädagogik in Zeiten des Internets sorgfältig und tiefgründig im Bedeutungswandel der Sexualität ins Visier. Auf 200 Seiten behandelt er weitere brisante Themen, wie „Sexualität im Wandel“, „Männliche und weibliche Sexualität“, „Leder als Fetisch“, „Verändert das Internet die Sexualität?“, „Alt werden“, „Brüchigkeit der gesellschaftlichen Toleranz“, „Wenn Gesundheit zum Programm wird“, „Die Lust im und mit dem Netz“und noch einige mehr. Die Macht des Begehrens und die Beziehung zu einem werdenden Liebesobjektes veränderte und transformierte sich in ein anderes Erscheinungsbild, und heute empfinden wir die Sexulität anders als wir sie damals kennenlernten. Sexualität bedeudet eine Paarbeziehung und die Gefühle und das sollte auch dabei bleiben. Aber heute gibt es soviele Möglichkeiten wie Cybersex, Pornographie, Mastobieren, die Öffentlichkeit mit ihren Zeitschriften wo man permanent attakiert wird ob man will oder nicht usw. Und da ist der Obergriff für die heutige Zeit auch Sexualität. Die offensichtliche Erfahrung die während der Studentenbewegung 1960 und 1970 gemacht wurde ist eine zugeschriebene Umwälzung der „sexuellen Revolution“ und diese versucht der Autor bestens wiederzugeben. Partnerschaften mit Liebe, Treue und einer innigen Sexualität, die dann zu einer Freizeitbeschäftigung mutierte, wechselte später immer mehr zur Masturbation. Der gesamte Aufbau des Buches reicht weiter über pornografische Darreichungen, die in Zeitschriften und Fernseher aber auch in der Werbeindustrie verbreitet werden, also eine Überflutung sexueller Reize in der Öffentlichkeit. Bei Entwicklungsprozessen der Triebquellen, wie das heimliche Betrachten oder die lustvolle zur Schaustellung des eigenen Körpers bis hin zu den Internetseiten und Cybersex hat die unangefochtene heterosexuelle Paarsexualität die im Mittelpunkt stand sehr eingebüßt und es findet immer mehr eine Trennung vom Ganzen statt. Dieser tiefgreifende kulturelle Wandel der Sexualverhältnisse und der Sexualmoral in den Ländern der „westlichen Welt“, der nach der sexuellen Revolution der 68er Bewegungen einsetzte, dauert weiterhin an. Das Ausmaß dieser Entwicklung ist enorm und der Autor bringt es mit seinen theoretischen, empirischen und sexualpolitischen Beiträgen auf den Punkt. Es ist ein sehr gutes Werk und bekommt natürlich eine klare Empfehlung.

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  • Produktbild: Faszinosum Sexualität
  • InhaltSexualität im WandelVon der Geschlechtsidentität zum sexuellen SelbstMännliche und weibliche SexualitätDie Dekonstruktion der sexuellen Normalität in den Drei Abhandlungen zur SexualtheorieLeder als FetischVerändert das Internet die Sexualität?Hans Giese (1920–1970)Geschlechtsidentität und GeschlechtsidentitätsstörungenVon den Schwierigkeiten der Psychoanalyse mit der männlichen HomosexualitätAlt werdenÜber die Brüchigkeit der gesellschaftlichen Toleranz. Ein KommentarWas heißt Sexualisierung?Aufgaben der Sexualpädagogik in Zeiten des InternetsWem Gesundheit zum Programm wirdZur Kritik des Begriffs HomophobieDie Lust im und mit dem NetzSchwule Männer auf Chat- und DatingportalenMartin Dannecker & Richard LemkeEditorische NotizDrucknachweise