Identitätsbildung und Identitätsformen in Marieluise Fleißers "Fegefeuer in Ingolstadt"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.08.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
836 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668508859
Das Drama, welches in der Literatur auch als "Psychosexuelle Dramatik" oder als "Dramaturgie dauernder Drohung" begriffen wird, handelt von der Einsamkeit der Jugendlichen in der Zeit der Weimarer Republik. Es steht unter dem Blick vier grosser Hauptthematiken: "Kleinstadtenge, Religion, Sexualität, Rudelgesetz". Dabei sind es vor allem die Fragen der Identität und der gesellschaftlichen Orientierung, die Fleisser in ihrem Werk exemplarisch verarbeitet. Im Vordergrund stehen dabei vor allem die sexuelle und sprachliche Identitätsbildung sowie die Identitätsformen der Jugendlichen. Ihre Gefühle füreinander sowie ihr Versuch, eine Position im sozialen Raum der Gesellschaft einzunehmen, werden in diesem Zusammenhang aufgearbeitet.
Fleisser selbst bezeichnete das Drama als das "Herzstück" ihrer Autorschaft. Lange Zeit unbeachtet, dauerte es knapp 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung 1920 und Uraufführung des Dramas am 25. April 1926 bis es in den 1970er Jahren von der Frauenforschung und der Feminismusbewegung wiederentdeckt und nach einer Überarbeitung der Autorin erneut auf den deutschen Theaterbühnen gespielt wurde.
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