Der Kommunikationsbegriff in der Theorie sozialer Systeme. Versuch einer Kritik aus handlungstheoretischer Perspektive
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
747 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668518261
Dieser Beitrag beschäftigt sich damit, dass die Diskussion über Kommunikation in der Gegenwart häufig entlang zweier Achsen verläuft. Zum einen wird Kommunikation anhand technischer Möglichkeiten erörtert, zum anderen wird sie über Kommunikationsmodelle nahezu metaphorisch verbildlicht. Beide Achsen sind aber redundante Formen eines sehr komplexen Kommunikationsprozesses. Deswegen ist es sinnvoll, den Kommunikationsbegriff in seinen theoretischen Implikationen zu diskutieren und vom Handlungsbegriff abzugrenzen. Die systemtheoretische Fundierung des Kommunikationsbegriffs macht deutlich, dass Kommunikation system-, also gesellschafts-, bildend ist und kein einfacher (technischer) Akt der Übermittlung und Bewertung von Informationen.
Je nach Kommunikation werden selbstreferentielle Systeme gebildet, die sich von anderen Gesellschaftssystemen durch ihre Kommunikation abgrenzen und vor allem andere Funktionskriterien haben. Damit wird Kommunikation nicht auf vereinfachende Modelle oder technische Möglichkeiten reduziert. Vielmehr machen die Zusammenhänge zwischen Verstehen, Sinngebung, Selektion und Kontingenz deutlich, dass Kommunikation Gesellschaft konstituiert auch und gerade in einer digitalisierten ¿Weltgesellschaft`.
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