Die Reformation der Junker Landadel und lutherische Konfessionsbildung im Mittelelberaum
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
28.01.2019
Abbildungen
zzgl. 8 Farbseiten
Verlag
Gütersloher VerlagshausSeitenzahl
360
Maße (L/B/H)
24.1/16.5/3 cm
Gewicht
709 g
Auflage
2
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-579-05845-0
Welche Rolle spielte der niedere Adel in der Reformation? Diese Frage wurde in der bisherigen Forschung kaum oder gar nicht gestellt, so dass der Schluss nahe liegt, er hätte im Gegensatz zu den Landesherren nur eine geringe Relevanz gehabt. Christoph Volkmar betritt mit seiner Untersuchung historiographisches Niemandsland und kommt zu dem Schluss, dass es an der Zeit für eine Neubetrachtung der Reformation auf dem Lande, einen
Rural Turn
in der Reformationsgeschichte sei: Wenn der Landadel im Mittelelberaum zwar nicht an der Spitze der evangelischen Bewegung stand, so übernahmen führende Vertreter doch im Verlauf des 16. Jahrhunderts kirchenpolitische Verantwortung für eine Neuordnung des lokalen Kirchenwesens im Sinne der lutherischen Reformation. Dem Ruf des Martin Luther folgten also nicht nur die grossen Fürsten, sondern auch viele kleine und dennoch adelsstolze Junker.
- Plädoyer für einen Rural Turn in der Reformationsgeschichte
- Begehung eines historiographischen Niemandslandes
Ausstattung: zzgl. 8 Farbseiten
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