Vom Zauber eines Weihnachtsabends In einem Mietshaus herrschen zu Weihnachten Hektik, Ärger und Einsamkeit. Und alles, was nur schiefgehen kann, geht schief. Doch es ist Heiligabend, und ein kleines Wunder sorgt dafür, dass alle zusammen plötzlich viel weniger allein sind ... Eine berührende Weihnachtsgeschichte über das Glück der Freundschaft.
"Astrid Ruppert lässt den Traum von Weihnachten wahr werden - Dickens hätte es nicht besser gekonnt." Rhein-Neckar-Zeitung
Von Astrid Ruppert sind bei den Ullstein Buchverlagen bereits erschienen:
Ziemlich beste Freundinnen Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn's am schönsten ist
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Lesefuchs - Bücher mit Herz
aus Bargteheide
5/5
28.12.2020
eBook (ePUB)
Ein moderner Weihnachtsklassiker
Nachdem ich nun schon seit einigen Jahren immer wieder über die Verfilmung von „Obendrüber, da schneit“ gestolpert bin, ich sie aber immer noch nicht gesehen habe, da habe ich mir gedacht, ich werde in diesem Jahr nun endlich erst einmal den Roman dazu lesen und sie dann im Fernsehen angucken. Noch zu, wo mir der Roman „Leuchtende Tage“ der Autorin Astrid Ruppert so gut gefallen hat.
Gut, dass ich e-book-Leserin bin, denn als Buch gibt es den Roman inzwischen nur noch als Großdruckausgabe. Die ursprüngliche Taschenbuchausgabe ist bereits 2008 erschienen und leider vergriffen und die Fernseh-Verfilmung von 2012.
Wie ich inzwischen Wikipedia entnehmen konnte, unterscheiden sich das Buch und die Verfilmung ein klein wenig. Aber im Grundsätzlichen stimmen sie überein. Die Geschichte spielt am 23., 24. und am 25. Dezember in einem Mietshaus in München. Die Hauptpersonen des Romans sind die einzelnen Mieter des Hauses, die wir nacheinander kennenlernen. Und dies sind:
- Miriam, eine alleinerziehende Mutter und ihre kleine Tochter Julchen.
- Achim und seine Frau Waltraud, genannt Waldi
- Ihre erwachsenen Kinder Philipp und Sanne
- Herr Ebeling, ein alter, verbitterter Witwer
- Rosa Wagner, eine alte Dame, die sowohl ihren Mann als auch ihre Tochter überlebt hat
- Isabell und Nick, die in ihrer ersten gemeinsamen Wohnung ihr erstes gemeinsames Weihnachtsfest feiern wollen.
- Sabrina, eine alleinstehende Frau, die unglücklich verliebt ist
- Michael, ein alleinerziehender Vater, und seine beiden pubertierenden Kinder Nina und Olli
- Gregor, ein noch junger Pfarrer
Am 23. Dezember herrscht bei allen Mitparteien großes Chaos. Es geht um vergessene Einkäufe, missratene Tannen, verzweifelte Eltern, fehlende Partner, renitente Jugendliche und einsame Menschen. Das Chaos steigert sich im Laufe des Heiligabend noch, doch dann passiert nach der heiligen Messe etwas, was allen beteiligten Bewohnern des Hauses ein unvergessliches Weihnachtsfest beschert.
Wie die Geschichte für den Heiligabend ausgehen wird, habe ich bereits während des Lesens vermutet, doch der Weg dorthin hat mich überrascht. Und auch das Ende des Buches war anders, als ich es vermutet hatte.
Ich fand die Geschichte aber herrlich, weil die Autorin so viele Dinge in ihre Geschichte gepackt hat, die sicherlich so oder ähnlich fast jedes Jahr in den unterschiedlichsten Familien passieren. Von besinnlicher Weihnacht und Nächstenliebe kann man da eigentlich nur noch bedingt sprechen. Aber was passiert, wenn etwas den normalen Ablauf durcheinanderbringt?
Herrlich, warmherzig und mit viel Humor erzählt, aber auch besinnlich und zum Nachdenken anregend. Ich freue mich sehr, dass ich diese schöne Geschichte nun endlich auch gelesen habe. Ich habe die Lesezeit genossen. Und vielleicht feiere ich in einem der nächsten Jahre einfach einmal anders Weihnachten!?
Bewertung
5/5
22.02.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein moderner Weihnachtsklassiker
Nachdem ich nun schon seit einigen Jahren immer wieder über die Verfilmung von „Obendrüber, da schneit“ gestolpert bin, ich sie aber immer noch nicht gesehen habe, da habe ich mir gedacht, ich werde nun endlich erst einmal den Roman dazu lesen und sie dann den Film im Fernsehen angucken. Noch zu, wo mir der Roman „Leuchtende Tage“ der Autorin Astrid Ruppert so gut gefallen hat.
Gut, dass ich e-book-Leserin bin, denn als Buch gibt es den Roman inzwischen nur noch als Großdruckausgabe. Die ursprüngliche Taschenbuchausgabe ist bereits 2008 erschienen und leider vergriffen und die Fernseh-Verfilmung von 2012.
Wie ich inzwischen Wikipedia entnehmen konnte, unterscheiden sich das Buch und die Verfilmung ein klein wenig. Aber im Grundsätzlichen stimmen sie überein. Die Geschichte spielt am 23., 24. und am 25. Dezember in einem Mietshaus in München. Die Hauptpersonen des Romans sind die einzelnen Mieter des Hauses, die wir nacheinander kennenlernen. Und dies sind:
- Miriam, eine alleinerziehende Mutter und ihre kleine Tochter Julchen.
- Achim und seine Frau Waltraud, genannt Waldi
- Ihre erwachsenen Kinder Philipp und Sanne
- Herr Ebeling, ein alter, verbitterter Witwer
- Rosa Wagner, eine alte Dame, die sowohl ihren Mann als auch ihre Tochter überlebt hat
- Isabell und Nick, die in ihrer ersten gemeinsamen Wohnung ihr erstes gemeinsames Weihnachtsfest feiern wollen.
- Sabrina, eine alleinstehende Frau, die unglücklich verliebt ist
- Michael, ein alleinerziehender Vater, und seine beiden pubertierenden Kinder Nina und Olli
- Gregor, ein noch junger Pfarrer
Am 23. Dezember herrscht bei allen Mitparteien großes Chaos. Es geht um vergessene Einkäufe, missratene Tannen, verzweifelte Eltern, fehlende Partner, renitente Jugendliche und einsame Menschen. Das Chaos steigert sich im Laufe des Heiligabend noch, doch dann passiert nach der heiligen Messe etwas, was allen beteiligten Bewohnern des Hauses ein unvergessliches Weihnachtsfest beschert.
Wie die Geschichte für den Heiligabend ausgehen wird, habe ich bereits während des Lesens vermutet, doch der Weg dorthin hat mich überrascht. Und auch das Ende des Buches war anders, als ich es vermutet hatte.
Ich fand die Geschichte aber herrlich, weil die Autorin so viele Dinge in ihre Geschichte gepackt hat, die sicherlich so oder ähnlich fast jedes Jahr in den unterschiedlichsten Familien passieren. Von besinnlicher Weihnacht und Nächstenliebe kann man da eigentlich nur noch bedingt sprechen. Aber was passiert, wenn etwas den normalen Ablauf durcheinanderbringt?
Herrlich, warmherzig und mit viel Humor erzählt, aber auch besinnlich und zum Nachdenken anregend. Ich freue mich sehr, dass ich diese schöne Geschichte nun endlich auch gelesen habe. Ich habe die Lesezeit genossen. Und vielleicht feiere ich in einem der nächsten Jahre einfach einmal anders Weihnachten!?
BeaSwissgirl
Book Circle Community
4/5
27.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Zauberhafte Weihnachten
Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei
Ein weiteres Weihnachtsbuch, welches dieses Jahr bei mir einziehen durfte
Der Schreibstil ist angenehm warm, flüssig, locker, leicht, jedoch nicht oberflächlich, bildhaft ohne ellenlange Beschreibungen und irgendwie mit einem Hauch Poesie. Es wird aus verschiedenen Perspektiven im personalen Stil erzählt und ich benötigte eine gewisse Zeit bis ich mir einen Überblick verschafft hatte.
Die Geschichte beinhaltet also viele verschieden Charaktere, die trotz der wenigen Seitenzahl gut ausgearbeitet wurden. Alle haben auf die ein oder andere Art Ecken& Kanten, sowie auch ihre Vorstellungen und Wünsche rund um das Weihnachtsfest. So dass ich als Leser mich mit mehreren Einstellungen identifizieren und andere nachvollziehen konnte.
Mir gefiel das Setting des Mietshauses, die verschiedenen Handlungsstränge der einzelnen Personen, wo jeder sein Päckchen zu tragen hat. Die lustigen, süssen, aber auch berührenden, nachdenklich stimmenden Momente. Vor allem jedoch mochte ich, wie sich die Geschichte entwickelte und schlussendlich ein zauberhafter spontaner Abend entstand, der den Namen WEIHNACHTEN wirklich verdient.
Ich vergebe 4,5 Sterne
Igelmanu66
aus Mülheim
4/5
20.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein bisschen kitschig, aber sonst schön
»Gemütlich? Das ist ein Wort, das mir echt nicht einfällt, wenn wir zu Hause sind. Das ist doch purer Stress!«
»Nur für dich. Weil du eigentlich ganz genauso bist wie Mama. Weil du es nicht schaffst, dich einfach mal zwei Tage zurückzulehnen, abzuschalten und dich verwöhnen zu lassen. Mach dich doch mal locker! Dann wird das alles ganz entspannt!«
Ich glaube, die Vorweihnachtszeit ist ungefähr die einzige Zeit im Jahr, in der ich (auch) Romane lese, die randvoll sind mit Liebesgeschichten, Gefühl und Familienkonflikten. Allerdings ist ja auch die Weihnachtszeit an sich voll von diesen Dingen.
Dieses Buch hier erinnert mich von der Art her ein wenig an den Film „Tatsächlich Liebe“. Es gibt eine ganze Reihe von Handlungssträngen, die am Ende alle zusammenlaufen. Fast alle Charaktere sind Bewohner eines größeren Hauses. Es ist fast Weihnachten und alle bereiten sich mehr oder weniger auf das Fest vor.
Da gibt es zum Beispiel eine alte Dame, deren Mann und Tochter bereits verstorben sind und die davon ausgeht, dass es ihr letztes Fest werden wird. Ein alter Herr im Haus ist ebenfalls Witwer, leidet zudem unter chronischen Schmerzen und Einsamkeit und ist passend verbittert.
Dann wäre da das Ehepaar mit zwei erwachsenen Kindern, das in eine Krise gerät, weil die Mutter (bislang zuverlässige Ausrichterin des perfekten Weihnachtsfests) beschließt zu streiken. Auch auf die Kinder aus dem Eingangszitat wartet eine Situation, die sie noch nie erlebt haben.
Ein junges Paar, frisch zusammengezogen, erlebt sein erstes Fest. Mit vielen Erwartungen und auch Enttäuschungen. Zwei Jugendliche mit alleinerziehendem Vater haben zunächst keine Lust auf irgendetwas Weihnachtliches. Eine Chorsängerin ohne Modelfigur ist schwer in den umschwärmten Leiter des Chors verliebt. Eine frisch verlassene junge Mutter mit kleiner Tochter fürchtet sich vor dem ersten Fest ohne Mann und der neue Pfarrer in der Gemeinde ist vor seinem ersten Weihnachtsgottesdient nervös. Und darüber hinaus einsam.
Es passiert also wirklich eine Menge. Das ist ausgesprochen kurzweilig zu lesen und die kurzen Kapitel verlocken zum Dranbleiben. Außerdem (es ist ja schließlich Weihnachten ;-) kann man davon ausgehen, dass man sich auf ein rundes Wohlfühlende freuen darf.
Nicht alle Handlungsstränge haben mich jedoch gleich begeistert. Ich habe eben (auch zu Weihnachten) ein Problem mit dieser speziellen Art aus Liebesromanen, bei der fürchterlich geschmachtet wird und einer in den Augen des anderen versinkt. Die Geschichten der älteren Leute fand ich dafür sehr berührend und einige andere sehr unterhaltsam. Und meine Lieblingscharaktere waren das kleine Mädchen und der junge Pfarrer.
Fazit: Ein bisschen Kitsch muss man aushalten können. Darüber hinaus ist das hier ein Wohlfühlroman mit viel Herz und immer mal wieder einer Gelegenheit zum Schmunzeln.