Hitlers amerikanisches Vorbild Wie die USA die Rassengesetze der Nationalsozialisten inspirierten
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.01.2018
Abbildungen
mit 8 Abbildungen
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
249
Maße (L/B/H)
22.1/14.6/2.5 cm
Gewicht
449 g
Farbe
Wollweiß / Tabak
Auflage
1
Originaltitel
Hitler's American Model. The United States and the Making of Nazi Race LawÜbersetzt von
Andreas Wirthensohn
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-72139-7
Als in Deutschland die Nationalsozialisten triumphieren, ist in den USA die hohe Zeit der Jim-Crow-Gesetze, mit denen die Diskriminierung der Schwarzen geltendes Recht wird. Eine zufällige Parallele? Was kaum zu glauben klingt, das dokumentiert der Rechtshistoriker James Q. Whitman unwiderleglich: Der Rassismus in den USA lieferte den Nazis Anschauungsmaterial für die Diskriminierung der Juden.
Der Empfang durch die New Yorker Anwaltskammer sei warm und besonders befriedigend gewesen, befand Ludwig Fischer. Der Jurist, der 1947 hingerichtet wurde, war Leiter einer Delegation, die sich auf eine Studienreise in die USA begeben hatte. Die Reise im September 1935 war als Belohnung für ein Jahr harter Arbeit gedacht, das die Ausarbeitung der Nürnberger Rassengesetze und die Überwindung überholter Rechtsstandpunkte allen Beteiligten abverlangt hatte. Nun aber war man in dem Land, von dem man so viel gelernt hatte und von dem man noch mehr lernen wollte: Wie man Rassengesetze nicht nur macht, sondern auch wirksam umsetzt.
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