Judith Hermanns 'Alice' - Ein Beispiel für die anhaltende Tendenz imageorientierter Literaturrezeption in den Medien
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.03.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
370 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656388098
2003 brachte die Autorin den Erzählband "Nichts als Gespenster" heraus, 2009 schliesslich ihr bisher letztes Buch "Alice". Immer noch wird Judith Hermann aber an ihrem Erstlingswerk gemessen und steht damit unter hohem Erwartungsdruck. Doch die mittlerweile 42-jährige Autorin geht mit der Zeit; statt an einer Stimmung ihrer Generation aus den 90er Jahren festzuhalten, behandelt "Alice" das für Judith Hermann und die Leser ihrer Generation aktuellere Thema "Älter werden" und "Tod".
Wie bei "Sommerhaus, später" und "Nichts als Gespenster" wurde "Alice", als das Buch auf den Markt kam, sehr medienwirksam in Szene gesetzt und inszeniert. Die Verlage, die Autorin und die Medien entwickeln dabei vor allem imageorientierte Verkaufskonzepte. In dieser Hausarbeit möchte ich versuchen zu erklären, wieso das "Phänomen Judith Hermann", vor allem aber ihr Erfolg, überwiegend auf ein bestimmtes Image der Autorin zurückzuführen ist. Dabei sind die aussertextlichen Elemente des Erzählbandes "Alice", wie das Buchcover, das Autorenfoto, Rezensionen oder Interviews mit der Autorin, von hoher Bedeutung. Deswegen bildet der Paratext des Buches in dieser Arbeit einen Schwerpunkt.
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