Jagdhunde

Kriminalroman

William Wisting Band 8

Jørn Lier Horst

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Beschreibung

Ein preisgekrönter Ermittler-Krimi der Extraklasse von Skandinaviens Starautor Jørn Lier Horst

Ungemütliche Zeiten für Hauptkommissar William Wisting: Wegen des Vorwurfs, Beweise manipuliert zu haben, wird er vom Dienst suspendiert. Der Fall, um den es geht, liegt schon siebzehn Jahre zurück. Damals war die junge Cecilia Linde erst verschwunden und dann ermordet aufgefunden worden. Wisting hatte den Täter überführen können, doch nun stellt sich heraus, dass die Beweise gefälscht waren. Ein gefundenes Fressen für die Medien, unversehens findet sich der Hauptkommissar in der Rolle des Gejagten wieder. Ihm bleibt nur ein Ausweg: Er muss so schnell wie möglich herausfinden, was damals wirklich geschah.

"Ein Skandinavier, der ohne blutige Greuel auskommt - herrlich!" Neue Presse

Produktdetails

Verkaufsrang 25254
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.06.2018
Verlag Droemer Taschenbuch
Seitenzahl 400
Maße (L) 19/12.8/2.8 cm
Gewicht 295 g
Auflage 4. Auflage
Originaltitel Jakthundene
Übersetzer Andreas Brunstermann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30628-4

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5/5

Unblutiger, dafür authentische Krimi

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 05.03.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein 17 Jahre alter Fall soll wieder aufgerollt werden; Kommissar William Wisting hatte angeblich einen wichtigen Beweis gefälscht. Suspendierung und Einvernahme. Die Zeiten werden ungemütlich für den so rechtschaffenen Kriminalhauptkommissar. Unfassbar die Frage eines Journalisten an den Kommissar: „Stimmen die Verwürfe, wurden Beweise gefälscht?“ Unfassbar deshalb, weil Jørn Lier Horst mit William Wisting eine sehr sympathische Romanfigur geschaffen hat, mit der der Leser „mitleidet“ und natürlich Wisting für unschuldig hält. Ein aktueller Mord, eine 18 Jahre zurückliegende unaufgeklärte Entführung und eine 17 Jahre zurückliegende Entführung, die mit dem Tod des Mädchens endete und der Entlassung eines (vermutlich) zu Unrecht verurteilten Täters. Der suspendierte Wisting inmitten eines „Cold Cases“, einem Wiederaufnahmeverfahrens mit Vernehmung durch die ‚Interne‘ und dem aktuellen Fall, 18 Jahre auseinander, mit der Unterstützung seiner cleveren Tochter, der Journalistin Line. Jørn Lier Horst ist es gelungen, mit Kommissar Wisting eine Romanfigur zu schaffen, in die sich der Leser hineinfühlen kann, gefüllt mit Empathie. Der Leser lässt sich gerne in die hintersten Winkel des Menschen und Polizisten Wisting, beruflich, wie privat führen. Die ruhigen, für norwegische Krimis eher untypisch und doch zielstrebigen viertägigen Ermittlungen lesen sich sehr authentisch, war doch Jørn Lier Horst ein Kommissar der norwegischen Polizei. Er lässt die Fäden sehr geschickt und behutsam zusammenlaufen, hält mit einem angenehmen Schreibstil die Spannung bis zum Finale sehr hoch. Einziger Kritikpunkt: Es gibt keine „fristlose Kündigung“ (Kündigung ist die normale Beendigung eines Dienstverhältnisses, sie ist immer mit einer Frist verbunden), im Roman sollte es heißen: Fristlose Entlassung (Grund zB: Schwerwiegende Dienstverfehlung). Dieser, mein zweiter Wisting Kriminalroman hat alle meine Erwartungen übertroffen, mein dritter Wisting wartet bereits im SUB.

5/5

Unblutiger, dafür authentische Krimi

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 05.03.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein 17 Jahre alter Fall soll wieder aufgerollt werden; Kommissar William Wisting hatte angeblich einen wichtigen Beweis gefälscht. Suspendierung und Einvernahme. Die Zeiten werden ungemütlich für den so rechtschaffenen Kriminalhauptkommissar. Unfassbar die Frage eines Journalisten an den Kommissar: „Stimmen die Verwürfe, wurden Beweise gefälscht?“ Unfassbar deshalb, weil Jørn Lier Horst mit William Wisting eine sehr sympathische Romanfigur geschaffen hat, mit der der Leser „mitleidet“ und natürlich Wisting für unschuldig hält. Ein aktueller Mord, eine 18 Jahre zurückliegende unaufgeklärte Entführung und eine 17 Jahre zurückliegende Entführung, die mit dem Tod des Mädchens endete und der Entlassung eines (vermutlich) zu Unrecht verurteilten Täters. Der suspendierte Wisting inmitten eines „Cold Cases“, einem Wiederaufnahmeverfahrens mit Vernehmung durch die ‚Interne‘ und dem aktuellen Fall, 18 Jahre auseinander, mit der Unterstützung seiner cleveren Tochter, der Journalistin Line. Jørn Lier Horst ist es gelungen, mit Kommissar Wisting eine Romanfigur zu schaffen, in die sich der Leser hineinfühlen kann, gefüllt mit Empathie. Der Leser lässt sich gerne in die hintersten Winkel des Menschen und Polizisten Wisting, beruflich, wie privat führen. Die ruhigen, für norwegische Krimis eher untypisch und doch zielstrebigen viertägigen Ermittlungen lesen sich sehr authentisch, war doch Jørn Lier Horst ein Kommissar der norwegischen Polizei. Er lässt die Fäden sehr geschickt und behutsam zusammenlaufen, hält mit einem angenehmen Schreibstil die Spannung bis zum Finale sehr hoch. Einziger Kritikpunkt: Es gibt keine „fristlose Kündigung“ (Kündigung ist die normale Beendigung eines Dienstverhältnisses, sie ist immer mit einer Frist verbunden), im Roman sollte es heißen: Fristlose Entlassung (Grund zB: Schwerwiegende Dienstverfehlung). Dieser, mein zweiter Wisting Kriminalroman hat alle meine Erwartungen übertroffen, mein dritter Wisting wartet bereits im SUB.

5/5

Spannung pur

Eine Kundin/ein Kunde aus Giswil am 17.02.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist nicht nötig, in einem Krimi detaillierte Beschreibungen von Gewalt und Gräueln einzuflechten, um Spannung zu erzeugen. Jorn Liers Horst beweist dies in der Geschichte um seinen Protagonisten Wisting , der hier beschuldigt wird, betrogen zu haben, um einen Mordfall zu klären. Auf jeder Seite spürt man, dass Horst genau weiss, über was er schreibt. Schliesslich hat er ausreichende Erfahrung bei der Polizei gewonnen.

5/5

Spannung pur

Eine Kundin/ein Kunde aus Giswil am 17.02.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist nicht nötig, in einem Krimi detaillierte Beschreibungen von Gewalt und Gräueln einzuflechten, um Spannung zu erzeugen. Jorn Liers Horst beweist dies in der Geschichte um seinen Protagonisten Wisting , der hier beschuldigt wird, betrogen zu haben, um einen Mordfall zu klären. Auf jeder Seite spürt man, dass Horst genau weiss, über was er schreibt. Schliesslich hat er ausreichende Erfahrung bei der Polizei gewonnen.

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