Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust Roman
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Verkaufsrang
62644
Erscheinungsdatum
17.11.2017
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
273 (Printausgabe)
Dateigröße
1433 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783518758533
Die Geschichte der Liebe ist eine Geschichte von Befreiungskämpfen
Programmatisch ist in Robert Menasses Roman schon der erste Satz, und die Ouvertüre^hat so manchen Kritiker in Ehrfurcht und Schrecken versetzt. Teuflisch brennt die Erkenntnis, dass einem das Zölibat zweierlei erspart: die Langeweile und den Schmerz.
Dem 53jährigen Nathan wird nichts erspart. "Warum kann ich nicht geniessen? Mein Vater hat es sich immer gut gehen lassen." Auf der Suche nach der verlorenen Lust der Nach-68er-Generation kreuzen viele Frauen seinen Weg. Freundinnen, eine Ehe, noch eine Ehe, viele Geliebte - nichts erfüllt ihn. Nathan befindet sich auf dem Weg der Unlust, und die erfüllt sich.
In einem der "unterhaltendsten Unterhaltungsromane der letzten Jahre" (Die Zeit) zeichnet Robert Menasse das Porträt einer Generation, der Nach-68er-Gesellschaft. Es ist kein Liebesroman im klassischen Sinne, in dem Mann und Frau zueinanderfinden, sondern ein Roman über die Liebe in den Zeiten sexueller Befreiung.
Programmatisch ist in Robert Menasses Roman schon der erste Satz, und die Ouvertüre^hat so manchen Kritiker in Ehrfurcht und Schrecken versetzt. Teuflisch brennt die Erkenntnis, dass einem das Zölibat zweierlei erspart: die Langeweile und den Schmerz.
Dem 53jährigen Nathan wird nichts erspart. "Warum kann ich nicht geniessen? Mein Vater hat es sich immer gut gehen lassen." Auf der Suche nach der verlorenen Lust der Nach-68er-Generation kreuzen viele Frauen seinen Weg. Freundinnen, eine Ehe, noch eine Ehe, viele Geliebte - nichts erfüllt ihn. Nathan befindet sich auf dem Weg der Unlust, und die erfüllt sich.
In einem der "unterhaltendsten Unterhaltungsromane der letzten Jahre" (Die Zeit) zeichnet Robert Menasse das Porträt einer Generation, der Nach-68er-Gesellschaft. Es ist kein Liebesroman im klassischen Sinne, in dem Mann und Frau zueinanderfinden, sondern ein Roman über die Liebe in den Zeiten sexueller Befreiung.
Kundinnen und Kunden meinen
Die Erziehung der Lust
Thomas Zörner aus Lentia am 26.11.2007
Bewertungsnummer: 572170
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Robert Menasses neuestes Meisterwerk erzählt von Nathan, einem Frauenheld, der in einer Identitäts- und Schaffenskrise steckt. Obwohl mit reichlich sexuellen Abenteuern gesegnet, fragt sich Nathan woher die Lust kommt und ob er sie ansich noch empfindet, denn Sex scheint ihm langweilig zu werden.
Der Roman besteht großteils aus einem Bericht den Nathan für seine Therapeutin schreibt, wird jedoch des öfteren durch gegenwärtige Ereignisse oder Dialoge mit eben genannter Therapeutin unterbrochen.
Sprachlich spielt das Werk in der obersten Liga und lässt sich trotz des leicht anzüglichen Themas nicht zu Banalität oder Schmutzigkeit hinreissen.
Ein großes Buch mit einem, auch wenn mancher es nicht zugeben wird, höchst interessanten und aktuellen (die sexuelle Reizüberflutung zur Zeit) Thema.