Menschen, die mit ihrer Figur glücklich sind, sind begehrt und schwer zu finden. Viele erleben sich als zu füllig, andere hätten gerne an der einen oder anderen Stelle etwas mehr. Oft steckt hinter diesen Koketterien ein langer Frust. Romana Wiesinger begleitet seit vielen Jahren Menschen mit Essstörungen und deren Angehörige. Mit ihrem Kochbuch für die Seele geht sie den Motiven unseres Essverhaltens auf den Grund.
Sie analysiert fünf Gruppen:
- Die Zufriedenen
- Die ewig Unzufriedenen
- Die ewig Hungrigen
- Die Kontrollierten
- Die Angepassten
Romana Wiesinger weiss: Zu einem guten Körpergefühl gehören drei Zutaten– die richtige Ernährung, eine individuelle Bewegung und eine gesunde Psyche. Menüvorschläge und Schmankerl für ein besseres, positiveres Lebensgefühl runden dieses besondere Kochbuch ab, denn: Wer sich annimmt, bekommt den Körper, der zu ihm passt.
Kundinnen und Kunden meinen
2.8/5.0
Bewertung
aus Wien
5/5
15.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Guter Ratgeber
Verschafft einen Überblick über die unterschiedlichen Essstörungen und liefert Anregungen zu einem besseren Wohlbefinden - hat mir sehr geholfen und ich habe die Übungen aus dem Buch gleich ausprobiert!
Janine S.
2/5
03.02.2021
Buch (Taschenbuch)
NAhrung für die Seele
Immer mehr Menschen ist es wichtig wie sie aussehen, dass sie schlank und sportlich sind oder zumindestens wirken. Die mordernen Medien habene inen Körperkult erschaffen, den sich viele nciht entziehen können. Aber es ist schwer bei den retuschierten fotos mitzuhalten. Der eine stürtzt sich von einer Diät in die Nächste, ein anderes frisst jeglichen Frust in sich hinhein und wieder jemand anderes bringt das ganze Essen wieder hervor. Einen natürlichen Umgang mit Nahrungsmitteln haben viele Leute verlernt und so stehen viele auf dem Kriegsfuß mit ihrer Waage. die Lösung kann dabei aber nicht die nächste Diät sein, sondern zunächst einmal muss die Seele geheilt werden.
Ich finde das Thema sehr wichtig. Wir leben in einer recht oberflächigen und schnellebigen Welt. Gutes Aussehen ist oft wichtiger als der Charakter. In unserer Leistungsgesellschaft wollen wir nicht versagen und schon gar nicht bei einem so offensichtlichen Thema wie das eigene Gewicht und der Körper. Dabei fokussieren wir uns allzu oft auf das was nicht stimmt anstatt glüklich zu sein mit dem was stimmt. die Autorin widmet sich somit einem sehr wichtigen und aktuellen Thema. Sie hat das ganze Buch dem Konzept "Kochbuch" unterstellt, was sich vor allem in der Bennennung der Kapitel wiederfindet. so startet das Buch beispielsweise mit einem Aperitif, gefolgt von einer Vorspeise und so weiter. Diese Einleitungen waren auch sehr gute Zusammenfassung der aktuellen Situation in Bezug auf Alltag, Ernährung und Bewegung. Aber nach circa 50 Seiten eInführung wollte ich dann doch endlich zum Kern des Buches kommen für den nur noch gut 120 Seiten übrig blieben. die Autorin hat fünf Grundtypen in Bezug auf Ernährung identifiziert und jedem ein eigenes, ausführliches Kapitel gewidmet. Es beginnt immer mit der Ursachenforschung und Erklärunge und schließlich gibt die Autorin Ratschläge an welchen Stellschrauben man drehen kann. Es werden auch explizite Übungen vorgestellt, die sich jedoch von Kapitel zu Kapitel wiederholten. Es wäre hier angebracht diese am Ende des Buches gebündelt einmal aufzuschreiben und dann darauf zu verweisen. Ich hatte den Eindruck, dass alle vier Typen, die ein ungesundes Verhältnis zum Essen haben, auf ähnlichen Grundprinzipien beruhten. Die Leute sind in irgendeiner Form unzufrieden mit ihrem Leben, was sich in ihrem Essensverhalten wiederspiegelt. Entsprechend sind die Lösungsansätze sehr ähnlich. Am Ende der Kapitel gibt es auch Geschichten von einer exemplarischen Person, die jedoch für mich zu sehr konstruiert wirkten und somit keinen neuen Beitrag leisteten. Insgesamt konnt eich leider nicht viel für mich herausziehen aus dem Buch. Ich hätte mir konkretere Einzeilbeispiele mit Lösungdvorschlägen gewünscht. Aber letztenendes wird hier alles mit (Bunt)stiften und Papier geregelt oder mit Gesprächen. Das sind alles Praktiken aus Tageskliniken und der Psychotherapie. Es gibt auch viele Aussagen der Autorin, die ich so nicht nachvollziehen und bestätigen konnte. Belegt sind diese Aussagen meist nicht, sondern sind eher die persönliche Meinung der Autorin, wobei diese auch nicht durchweg eindeutig sind. Welche Nahrungsmittel nun laut Aurotin nahrhaft und sättigend sind, wird beispielsweise alles andere als deutlich.
Das Buch konnte mir leider keine Einzelstrategien für konkrete Probleme aufzeigen, sondern verwies jedeglich darauf, dass ich Dinge im Leben ändern solle, um glücklicher zu werden. Dann würde mein Körper sich auch automatisch (mit)verändern. Bei tiefgreifenden Problemen solle man sich in Therapie begeben. Da stellt sich mir die Frages, wer der geeignete Adressat für dieses Buch ist.
leucoryx
2/5
01.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Immer mehr Menschen ist es…
Immer mehr Menschen ist es wichtig wie sie aussehen, dass sie schlank und sportlich sind oder zumindestens wirken. Die mordernen Medien habene inen Körperkult erschaffen, den sich viele nciht entziehen können. Aber es ist schwer bei den retuschierten fotos mitzuhalten. Der eine stürtzt sich von einer Diät in die Nächste, ein anderes frisst jeglichen Frust in sich hinhein und wieder jemand anderes bringt das ganze Essen wieder hervor. Einen natürlichen Umgang mit Nahrungsmitteln haben viele Leute verlernt und so stehen viele auf dem Kriegsfuß mit ihrer Waage. die Lösung kann dabei aber nicht die nächste Diät sein, sondern zunächst einmal muss die Seele geheilt werden. Ich finde das Thema sehr wichtig. Wir leben in einer recht oberflächigen und schnellebigen Welt. Gutes Aussehen ist oft wichtiger als der Charakter. In unserer Leistungsgesellschaft wollen wir nicht versagen und schon gar nicht bei einem so offensichtlichen Thema wie das eigene Gewicht und der Körper. Dabei fokussieren wir uns allzu oft auf das was nicht stimmt anstatt glüklich zu sein mit dem was stimmt. die Autorin widmet sich somit einem sehr wichtigen und aktuellen Thema. Sie hat das ganze Buch dem Konzept "Kochbuch" unterstellt, was sich vor allem in der Bennennung der Kapitel wiederfindet. so startet das Buch beispielsweise mit einem Aperitif, gefolgt von einer Vorspeise und so weiter. Diese Einleitungen waren auch sehr gute Zusammenfassung der aktuellen Situation in Bezug auf Alltag, Ernährung und Bewegung. Aber nach circa 50 Seiten eInführung wollte ich dann doch endlich zum Kern des Buches kommen für den nur noch gut 120 Seiten übrig blieben. die Autorin hat fünf Grundtypen in Bezug auf Ernährung identifiziert und jedem ein eigenes, ausführliches Kapitel gewidmet. Es beginnt immer mit der Ursachenforschung und Erklärunge und schließlich gibt die Autorin Ratschläge an welchen Stellschrauben man drehen kann. Es werden auch explizite Übungen vorgestellt, die sich jedoch von Kapitel zu Kapitel wiederholten. Es wäre hier angebracht diese am Ende des Buches gebündelt einmal aufzuschreiben und dann darauf zu verweisen. Ich hatte den Eindruck, dass alle vier Typen, die ein ungesundes Verhältnis zum Essen haben, auf ähnlichen Grundprinzipien beruhten. Die Leute sind in irgendeiner Form unzufrieden mit ihrem Leben, was sich in ihrem Essensverhalten wiederspiegelt. Entsprechend sind die Lösungsansätze sehr ähnlich. Am Ende der Kapitel gibt es auch Geschichten von einer exemplarischen Person, die jedoch für mich zu sehr konstruiert wirkten und somit keinen neuen Beitrag leisteten. Insgesamt konnt eich leider nicht viel für mich herausziehen aus dem Buch. Ich hätte mir konkretere Einzeilbeispiele mit Lösungdvorschlägen gewünscht. Aber letztenendes wird hier alles mit (Bunt)stiften und Papier geregelt oder mit Gesprächen. Das sind alles Praktiken aus Tageskliniken und der Psychotherapie. Es gibt auch viele Aussagen der Autorin, die ich so nicht nachvollziehen und bestätigen konnte. Belegt sind diese Aussagen meist nicht, sondern sind eher die persönliche Meinung der Autorin, wobei diese auch nicht durchweg eindeutig sind. Welche Nahrungsmittel nun laut Aurotin nahrhaft und sättigend sind, wird beispielsweise alles andere als deutlich. Das Buch konnte mir leider keine Einzelstrategien für konkrete Probleme aufzeigen, sondern verwies jedeglich darauf, dass ich Dinge im Leben ändern solle, um glücklicher zu werden. Dann würde mein Körper sich auch automatisch (mit)verändern. Bei tiefgreifenden Problemen solle man sich in Therapie begeben. Da stellt sich mir die Frages, wer der geeignete Adressat für dieses Buch ist.
Sikal
2/5
29.01.2018
Buch (Taschenbuch)
Kochbuch für die Seele?
Wer ist mit seinem Körper zufrieden? Also, ich kenne niemanden - zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, falsche Proportionen und so manches unerwünschte Pölsterchen beschäftigen uns. Einerseits vermutlich weil es uns einfach zu gut geht, dass wir darüber nachdenken können. Andererseits weil uns in den Medien etwas vorgegaukelt wird, was nicht der Realität entspricht. Wer kennt sie nicht? Fotos mit Waschbrettbauch, Idealmaßen, makelloser Haut doch was davon ist Wirklichkeit? Also ein Thema, das uns alle beschäftigt. Und hier setzt auch das Buch von Romana Wiesinger an.
Die Autorin ist Psychotherapeutin mit dem Fokus auf Essverhalten bzw. Essstörungen. Ihre Erfahrungen aus einer Tagesklinik und ihrer Praxis flossen in dieses Buch ein. Sie baute das Buch wie ein Kochbuch auf und klassifiziert fünf Gruppen, die jeweils in eigenen Kapiteln genauer unter die Lupe genommen werden. Man findet:
- Die Zufriedenen (natürlich nur am Rande erwähnenswert, weil es bei dieser Gruppe nichts zu ändern gibt)
- Die ewig Unzufriedenen
- Die ewig Hungrigen
- Die Kontrollierten
- Die Angepassten
Jedes Kapitel beinhaltet für sich Ursachen, Hinweise auf die Ausprägung, Übungen für jeden Grundtyp. Das Konzept grundsätzlich finde ich sehr gut und wichtig, doch leider hat man das Gefühl, dass die Autorin nie zum eigentlichen Punkt kommt. Die Einleitung selbst dauert viel zu lange und ist von Wiederholungen und Oberflächlichkeit durchzogen. Doch was mich wirklich aufregte, sind Pauschalierungen, ein Schubladendenken, das hier echt nichts zu suchen hat.
Aus dem Kapitel Die Zufriedenen: Ich gehe davon aus, dass in dieser Gruppe jene Menschen vertreten sind, die oft kochen und in der Folge wenig schnelles Essen zu sich nehmen und sich Zeit zum Essen nehmen. In diesen Haushalten finden sich wenig bis keine Fertig- oder Fast-Fertig-Produkte, sondern viele frische Zutaten, die verkocht werden.
Ich frage mich, wie die Autorin zu einer solch unglaublichen Pauschalaussage kommt Welche Studie soll das belegen? Ich kenne sehr viele Familien (unsere eingeschlossen), denen Fertig- bzw. Halbfertiggerichte nicht auf den Tisch kommen und trotzdem haben wir ein ungesundes Essverhalten. Und in ungefähr diesem Tenor geht es weiter
Die angegebenen Übungen wiederholen sich in jedem Kapitel in ähnlicher Weise und sind wohl eher als Unterstützung während einer Therapie gedacht. Für den Hausgebrauch finde ich hier keine Tipps, die ich umsetzen möchte so werde ich mir ganz sicher kein Stofftier kaufen, das ich dann an einem besonderen Ort in unserem Haus platzieren soll. Auch etwaige Bundstiftübungen finde ich nicht so passend.
Was mir wiederum gut gefiel, war die Aussage, dass Wohlbefinden nicht ausschließlich mit dem Aussehen oder dem Gewicht in Verbindung gebracht werden soll. Das ist zwar nichts Neues, doch sollte es immer wieder erwähnt werden, finde ich, damit wir nicht darauf vergessen.
Fazit: Das Buch liefert absolut keine neuen Erkenntnisse, keine vernünftigen Ratschläge und hat mich mit diversen Pauschalaussagen richtig verärgert.