Konzise Elemente der Reitergeschichte von Hugo von Hofmannsthal unter besonderer Berücksichtigung psychoanalytischer Interpretationsmöglichkeiten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.12.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
432 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668587694
Eine der bedeutendsten, zu den grossen "Kränkungen der Menschheit" gehörenden Theorien ist die Psychoanalyse Sigmund Freuds. Die Zahl epischer, dramatischer und wissenschaftlicher Texte, die direkt oder indirekt auf Sigmund Freuds Deutungen menschlichen Denkens und Handelns fussen, ist nicht zu beziffern. Die pointiert ausgedrückte Annahme Freuds, dass der Mensch nicht weiss, warum er handelt, wie er handelt und kaum etwas von dem weiss, was er denkt, machte auch auf Hugo von Hofmannsthal Eindruck. So konventionell es mittlerweile auch erscheint, so wäre es doch fahrlässig, wenn in der Betrachtung eines Werkes, das in die Zeit des natürlich weitaus umfassenderen (z.B. auch industriellen, gesellschaftlichen und kulturellen) Umbruchs fällt, die psychoanalytische Deutungsebene keine Berücksichtigung fände.
Zwar werden in dieser Arbeit auch strukturelle und semantische Ansatzpunkte erwähnt werden, doch liegt das Hauptaugenmerk infolge des vorgegebenen Umfangs speziell auf signifikanten Momenten sexualpathologischer und ödipaler Motivik. Inwieweit ist die Reitergeschichte von psychologischen Merkmalen geprägt und wie lässt sich unter Berücksichtigung der Ergebnisse der bisherigen Forschung das Denken und Handeln des Hauptprotagonisten, des Wachtmeisters Lerch, erklären?
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