Pietro De Marchis dritter Lyrikband lehrt uns wie die Vorgängerbände präzises Sehen auf Nahes und Entferntes, auf Hell und Dunkel, auf Alltägliches und Entlegenes. In seinem Zentrum stehen Menschen, deren Stimmen, Aussagen und Geschichten der Autor liebevoll nachzeichnet, mit Grazie und jener oft trügerischen Leichtigkeit, die den Blick ins Tiefe – ja ins Tragische – offen lässt und uns so veranlasst, die Worte zu hinterfragen, ihnen jenen Sinn zu geben, der ihnen zukommt und der sich hinter ihren schlichten, exakt gefügten Rhythmen verbirgt.«De Marchi rührt an die grossen Fragen, macht sie mit der Sprache selbst da fassbar, wo Fassungslosigkeit vorherrscht. Mit seinen Gedichten schaut der Leser in eine Welt der Widersprüche, die, ins menschliche Mass verwandelt, nichts von ihrem Schrecken und nichts von ihrem Zauber verliert.» Neue Zürcher Zeitung
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17.02.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
ein kostbares Buch
Die Aufmachung des Buches ist sehr fein gestaltet. Die Gedichte regen die Phantasie zum Nachdenken an. Die Einteilung der Seiten in die zwei Sprachen ist sehr interessant und gut lesbar. Alles in Allem: ein sehr kostbares Buch!