Form und Produktivität der sekundärsprachlichen Endung '-(at)ion' im Deutschen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
2547 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638209809
Simmler beispielsweise sublimiert Suffixe unter den Begriff Formationsmorphem, Fleischer unter Wortbildungsmorphem. Für diese Arbeit sollen die Begriffe fremd und sekundärsprachlich, Fremdwort und Lehnwort sowie Endung und Suffix gleichbedeutend sein. Weitere Begrifflichkeiten werden im jeweiligen Kapitel präzisiert. Hintergrund und Ausgangspunkt bildet der Aufsatz "Form und Distribution der Fremdwortsuffixe im Neuhochdeutschen" von Ernst Dittmer. Unter anderem am Beispiel der Endung -(at)ion stellt Dittmer die These auf, dass Fremdwörter und fremde Endungen im Deutschen andere Ableitungsmuster als einheimische aufweisen. Im Unterschied zu Wellmanns Regelwerk "Deutsche Wortbildung - Das Substantiv" nimmt er statt vier Suffixvarianten nur eine für alle gültige Endung -tion an. Diese unterschiedlichen Sichtweisen werde ich erläutern.
Den Hauptteil meiner Untersuchung macht eine eigene Analyse der online zugänglichen Korpora des Instituts für Deutsche Sprache (IdS) aus. Ich werde anhand der aus den "Korpora der gesprochenen Sprache" erstellten Wörterliste erstens die Richtigkeit und Durchsichtigkeit der von Dittmer und Wellmann vorgeschlagenen Regeln überprüfen, zweitens zeige ich einen alternativen Lösungsansatz auf mit dem Ziel, ein einheitliche Endung -ion formal und systematisch erklärbar zu machen. Dabei stütze ich mich auf Teilaspekte aus Murjasovs Artikel "Zur Wortbildungsstruktur der Ableitungen mit Fremdsuffixen" und Fuhrops Stammparadigma5 für fremde Endungen.
A Ende behandele ich die Frage, ob die Ableitung mit dem Suffix -(at)ion als produktiv gelten kann. Hierzu habe ich in verschiedenen IdS-Korpora und im Internet recherchiert. Allen Ausführungen ist die synchrone, rein formale Beschreibung gemeinsam; nur vereinzelt wird die diachrone und semantische Ebene mit einbezogen. Im Anhang finden sich eine Tabelle mit der Wörterliste und Wortbelege; jeweils extrahiert aus den Korpora des IdS.
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