Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Respekt, Freiheit. Normen und Werte der Hell's Angels
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 13.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.01.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
775 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668604322
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Gelsenkirchen, Veranstaltung: Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Gibt man in eine beliebige Internet-Suchmaschine die Begriffe Hells Angels und Neuigkeiten ein, finden sich täglich Dutzende Einträge, die ein weites Spetrum verschiedener Zeitungsgenres umfassen, vom Kronzeugen Kassra Z., dem "Mann, der gegen die Hells Angels aussagt" (Der Tagesspiegel) über "neun Rocker aus dem Hells-Angels-Milieu", die von der Kölner Polizei verhaftet wurden (Spiegel Online) bis zu Dirk K., der zwar "Angst um sein Leben hat", dennoch gegen seine ehemaligen "Brüder" aussagt (BILD).
Im Jahr 2010 landete Thomas P.s Beichte Der Racheengel - Ich bin der Kronzeuge gegen die deutschen Hells Angels auf der Spiegel-Bestsellerliste; es folgten ähnliche biographische Sachbücher über den Motorradclub, teils mit einschlägigen Titeln wie Höllenritt, Falscher Engel, Aus der Hölle zurück, Böser Engel, Wir sehen uns in der Hölle etc. eine Vielzahl dieser Veröffentlichungen beschäftigt sich mit Bandenkriegen zwischen den Hells Angels und rivalisierenden Gruppierungen, z.B. den Bandidos oder den Mongols. Die 2012 zum ersten Mal in Deutschland ausgestrahlte US-Serie Sons of Anarchy verhalf der Motorradszene und somit auch den Hells Angels als oberstem Repräsentanten dieser in Deutschland erneut zu zweifelhafter Romantik, wie sie zuletzt in den 50er- und 60er-Jahren erlebt wurde: Einschlägige Kinoproduktionen neigten zur Idealisierung des Rockerdaseins, z.B. The Wild One (1953), Die Wilden Engel (1966) oder Easy Rider (1969).
Nun stellt sich die Frage nach einer Evolution der Motorradclubs und deren moralischem Regelwerk. Wie wurden aus "freiheitsliebenden Romantikern" mafiös anmutende Rockerbanden mit "dubiosem Ehrenkodex"? Wie definieren sich diese "dauerhaft Geächtete[n]" in ihrer eigenen Subkultur?
Im Jahr 2010 landete Thomas P.s Beichte Der Racheengel - Ich bin der Kronzeuge gegen die deutschen Hells Angels auf der Spiegel-Bestsellerliste; es folgten ähnliche biographische Sachbücher über den Motorradclub, teils mit einschlägigen Titeln wie Höllenritt, Falscher Engel, Aus der Hölle zurück, Böser Engel, Wir sehen uns in der Hölle etc. eine Vielzahl dieser Veröffentlichungen beschäftigt sich mit Bandenkriegen zwischen den Hells Angels und rivalisierenden Gruppierungen, z.B. den Bandidos oder den Mongols. Die 2012 zum ersten Mal in Deutschland ausgestrahlte US-Serie Sons of Anarchy verhalf der Motorradszene und somit auch den Hells Angels als oberstem Repräsentanten dieser in Deutschland erneut zu zweifelhafter Romantik, wie sie zuletzt in den 50er- und 60er-Jahren erlebt wurde: Einschlägige Kinoproduktionen neigten zur Idealisierung des Rockerdaseins, z.B. The Wild One (1953), Die Wilden Engel (1966) oder Easy Rider (1969).
Nun stellt sich die Frage nach einer Evolution der Motorradclubs und deren moralischem Regelwerk. Wie wurden aus "freiheitsliebenden Romantikern" mafiös anmutende Rockerbanden mit "dubiosem Ehrenkodex"? Wie definieren sich diese "dauerhaft Geächtete[n]" in ihrer eigenen Subkultur?
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung