Die Wirtschaft und die Rolle des Öls im Nahen und Mittleren Osten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.10.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
526 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638559812
Ich werde als eine zentrale These untersuchen, inwieweit sich die Bedeutung der Region in der Weltpolitik einzig und allein aus dem Ölreichtum der arabischen Halbinsel ableiten lässt. Diese These wurde in den vergangen Jahren insbesondere im Zusammenhang mit dem dritten Golfkrieg, den die USA gegen den Irak führen, immer wieder genannt. Das Nachrichtenmagazin ,Der Spiegel' brachte es in einer Titelgeschichte im Januar 2003 auf eine plakative Schlagzeile: "Blut für Öl. Worum es im Irak wirklich geht." Die Titelgeschichte versucht zu belegen, dass es den Vereinigten Staaten mit dem Krieg gegen den Irak nicht um die Beseitigung einer Diktatur, die über Massenvernichtungswaffen verfügt, geht, sondern dass die USA eigene wirtschaftliche Interessen verfolgen: Die riesigen Ölvorkommen des Irak.
Natürlich ist diese These nicht erst zu Beginn des dritten Golfkriegs 2003 aufgekommen. Vielmehr haben sich schon sehr viel früher zahlreiche Staatsmänner in dieser Richtung geäussert. Der ehemalige US-Präsident Woodrow Wilson wird mit den Worten "Die Weltgeltung einer Nation wird von ihren Ölschätzen abhängen" zitiert.
Der ehemalige französische Premierminister Clemenceau soll für sein Land erklärt haben "Ein Tropfen Öl ist uns einen Tropfen Blut wert". Am deutlichsten wird der ehemalige amerikanische Aussenminister Henry Kissinger: "Erdöl ist zu wichtig, als dass man es den Arabern überlassen könnte."
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