Die Total-Design Methode
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.10.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
478 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638220767
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Soziologie), Veranstaltung: Vorlesung: Methoden der Empirischen Sozialforschung I, Sprache: Deutsch, Abstract: "It would be most unfortunate if surveying of Businesses and other Establishments stays
the same as it has in the last Decades of the 20th Century. It would be equally
unfortunate if we were to declare a new Era for use of only the new Web and IVR
Methods, and forget the Knowledge we already have for obtaining Responses using
traditional mail and telephone Methods. The obvious Implication is that designing and
implementing establishment Surveys is going to become more complex, requiring a
wider Range of methodological Skills and Knowledge than at any Time in our Past."1
Unlautere Verkaufsmethoden, Angst vor Kriminalität, zunehmender Egoismus und
höhere Mobilität, Freizeitverhalten, Datenschutz - Aspekte die veranschaulichen, wie
durch gesellschaftliche Einflüsse Feldsituationen auf drastische Weise verändert werden
können. Die Folge sind allgemein sinkende Ausschöpfungsraten nicht nur bei
mündlichen Interviews, ebenso bei von Interviewern nicht beeinflussten schriftlichen
Interviews (vgl. Anders 1985, S. 75ff). Forschungs- und Methodenprobleme, wie auch
Institutsprobleme stehen diesen Feldsituationen gegenüber. Beide wirken zusammen
ursächlich, mittel- oder unmittelbar als Komplex auf durchzuführende Umfragen. Das
Resultat ist die Begünstigung von nonresponse oder geringe Teilnahmebereitschaft bei
postalischen Befragungen. "Wer einen Fragebogen samt freundlichem Anschreiben
ohne weitere Massnahme verschickt, wird selten Rücklaufquoten über 20% erzielen:"
(vgl. Diekmann 2000, S. 441) Als empirischer Beleg dafür dienen zwei postalische
Befragungen (1996 und 1998), die bei der ZUMA2 durchgeführt wurden. Die
Rücksendequote betrug bei vergleichbaren Populationen 13,6% und 13,1%.
Wissenschaftlichen Ansprüchen genügen diese Quoten heute nicht mehr.
Unzulänglichkeiten im Design oder der Befragungsinstrumente sind einige der
Ursachen dafür, dass Personen an schriftlichen Befragungen nicht teilnehmen. Don
Dillman untersuchte dies in Experimenten und erbrachte dafür Nachweise. Die
Gestaltung von Fragebögen und die Ausführung stellt er in seinem Buch "Mail and
Telephone Surveys. The Total Design Method" (1978) dar. [...]
1 Aus dem Abstract Comparisons of the Total Design Method (TDM), A Traditional Cost-Compensation
Model, and Tailored Design von Don A. Dillman, Washington State University
2 Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen e.V.
the same as it has in the last Decades of the 20th Century. It would be equally
unfortunate if we were to declare a new Era for use of only the new Web and IVR
Methods, and forget the Knowledge we already have for obtaining Responses using
traditional mail and telephone Methods. The obvious Implication is that designing and
implementing establishment Surveys is going to become more complex, requiring a
wider Range of methodological Skills and Knowledge than at any Time in our Past."1
Unlautere Verkaufsmethoden, Angst vor Kriminalität, zunehmender Egoismus und
höhere Mobilität, Freizeitverhalten, Datenschutz - Aspekte die veranschaulichen, wie
durch gesellschaftliche Einflüsse Feldsituationen auf drastische Weise verändert werden
können. Die Folge sind allgemein sinkende Ausschöpfungsraten nicht nur bei
mündlichen Interviews, ebenso bei von Interviewern nicht beeinflussten schriftlichen
Interviews (vgl. Anders 1985, S. 75ff). Forschungs- und Methodenprobleme, wie auch
Institutsprobleme stehen diesen Feldsituationen gegenüber. Beide wirken zusammen
ursächlich, mittel- oder unmittelbar als Komplex auf durchzuführende Umfragen. Das
Resultat ist die Begünstigung von nonresponse oder geringe Teilnahmebereitschaft bei
postalischen Befragungen. "Wer einen Fragebogen samt freundlichem Anschreiben
ohne weitere Massnahme verschickt, wird selten Rücklaufquoten über 20% erzielen:"
(vgl. Diekmann 2000, S. 441) Als empirischer Beleg dafür dienen zwei postalische
Befragungen (1996 und 1998), die bei der ZUMA2 durchgeführt wurden. Die
Rücksendequote betrug bei vergleichbaren Populationen 13,6% und 13,1%.
Wissenschaftlichen Ansprüchen genügen diese Quoten heute nicht mehr.
Unzulänglichkeiten im Design oder der Befragungsinstrumente sind einige der
Ursachen dafür, dass Personen an schriftlichen Befragungen nicht teilnehmen. Don
Dillman untersuchte dies in Experimenten und erbrachte dafür Nachweise. Die
Gestaltung von Fragebögen und die Ausführung stellt er in seinem Buch "Mail and
Telephone Surveys. The Total Design Method" (1978) dar. [...]
1 Aus dem Abstract Comparisons of the Total Design Method (TDM), A Traditional Cost-Compensation
Model, and Tailored Design von Don A. Dillman, Washington State University
2 Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen e.V.
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