Das Ringen um den Menschen - die evangelische Heilslehre und die Philosophie von Martin Heidegger
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.07.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
410 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638134293
Diese Hausarbeit ist ein kleiner Versuch einen von diesen Kämpfen aufzuhellen, und zwar das Gespräch zwischen der christlichen Heilslehre (Soteriologie) in ihrer reformatorischen Ausprägung (Martin Luther und Paul Tillich) und der Philosophie von Martin Heidegger, dem Zauberer von Messkirch, wie den berühmtesten Philosophen aus der Provinzstadt in Schwaben sein Biograph Rüdiger Safranski einmal genannt hat. Martin Heidegger ist eine denkerische Grösse an sich. Wenn man seine Werke liest und sein Leben dabei bedenkt, kann man sich keine Gleichgültigkeit leisten, es sei denn, dass man ihn überhaupt nicht richtig verstanden hat. Einerseits, nahezu prophetisch und in seiner Suche nach dem Sein andachtsvoll interpretiert, andererseits blasphemisch oder sogar atheistisch denkbar. Der Denker aus Leidenschaft und aus der selbstaufgeworfenen Berufung. Ein verkrachter Priester ohne seine Kirche und ohne Botschaft, der doch seine letzte Ruhe auf dem römisch-katholischen Friedhof in Messkirch, unter erneuter Obhut der Kirche, finden wollte. Ob es begründet und mit seiner Philosophie übereinstimmend war, bleibt noch umstritten. Es sollten hier die Überlappungen, Ähnlichkeiten aber vor allem die Divergenzen der existenziellen Philosophie und der reformatorischen Theologie erörtert werden, die sich überraschenderweise bei vielen Diskussionsfragen begegnen.
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