Die Konversion in der Linguistik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.02.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
561 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638257459
In der Linguistik wird auch die Formulierung "Wortartwechsel ohne Wortbildungselemente" benutzt. Konversion lässt sich dennoch ca. dann formulieren, wenn Derivation nicht durch Ableitung/Umlautung entsteht (schiessen - Schuss, fallen - fällen, Saum - säumen, etc).
Hauptsächlich findet sich in der Literatur die Unterscheidung von syntaktischer Konversion vs. morphologischer Konversion:
Syntaktische Konversion versteht sich als durch syntaktische Überlappung gekennzeichnet, das heisst substantivierte Adjektiv oder Verb sind immer als solche erkennbar, wenngleich sie weitgehend lexikalisiert und idiomatisiert sind. Es ist festzuhalten, dass syntaktische Konversionen dem Prinzip "Endstation Hauptwort" unterworfen sind: es gibt den direkten Weg vom Verb zu dem Substantiv (fahren - das Fahren) und den indirekten Weg vom Verb (erwählt) über das Adjektiv (erwählt) zu dem Substantiv (der/die/das Erwählte).
Für morphologische Konversion wird angenommen, dass ein striktes Einfachheitskriterium gilt: als Basis kommen ca. Stämme infrage, die kein Ableitungssuffix wie ung, heit oder keit etc. aufweisen, das heisst sie sind ca. auf einfache Basen beschränkt.
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