Dieter Wellershoff und der Nouveau Roman (unter besonderer Berücksichtigung des Werkes von Alain Robbe-Grillet)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.08.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
80 (Printausgabe)
Dateigröße
665 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638303248
Die Beschäftigung mit der Frage, inwieweit Wellershoff durch den Nouveau Roman beeinflusst wurde, lässt bereits nach kurzer Zeit erkennen, dass eine Eingrenzung dieses umfangreichen Themas nötig ist. Aus diesem Grund werden die Arbeiten von Nathalie Sarraute, Claude Simon, Michel Butor, Samuel Beckett u.a. nicht näher betrachtet. Auch die Betrachtung des Werkes von Alain Robbe-Grillet muss sich in exemplarischer Weise auf einzelne Werke beschränken, da sonst der vorgegebene Rahmen dieser Arbeit nicht einzuhalten wäre. So werde ich mich bei den theoretischen Texten Robbe-Grillets insbesondere mit der Essay-Sammlung "Argumente für einen neuen Roman" sowie dem Vortrag "Neuer Roman und Autobiographie" beschäftigen.
Anhand der Romane "Die Radiergummis" und "Die Niederlage von Reichenfels" werde ich dann versuchen, seine theoretischen Äusserungen im Hinblick auf die praktische Realisierbarkeit zu überprüfen.
Die wissenschaftliche Untersuchung dieses Themas impliziert vor allem die Frage, inwieweit Dieter Wellershoff und sein Konzept des Neuen Realismus durch den Nouveau Roman beeinflusst wurde. Als Einstieg in das Thema halte ich es für unumgänglich, sich zunächst mit der Theorie des Nouveau Roman zu beschäftigen, sofern man überhaupt von einer einheitlichen Theorie sprechen kann. Desweiteren ist dann zu klären, inwieweit sich Ähnlichkeiten bzw. Differenzen in Wellershoffs theoretischem Konzept wiederfinden.
Da allein das literaturtheoretische Werk von Dieter Wellershoff den zur Verfügung stehenden formalen Rahmen dieser Arbeit füllen könnte, muss ich mich auch bei der Untersuchung seiner theoretischen Äusserungen begrenzen. Ich werde daher für den theoretischen Teil dieser Arbeit die Essays "Literatur und Veränderung" und "Literatur und Lustprinzip" zugrunde legen, da diese zeitlich in die gleiche Schaffensphase wie die zu untersuchenden Romane "Ein schöner Tag" und "Einladung an alle" fallen. Torsten Bügner führt ein weiteres wichtiges Argument für die nähere Betrachtung dieser Essays an, wenn er sagt, dass die in diesen Bänden enthaltenen Essays die "Grundpfeiler von Wellershoffs Literaturtheorie" bilden (vgl. Bügner,1993,S.50).
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