Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.01.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
495 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638342490
Der Schüler lernt nicht isoliert für sich, sondern im Zusammenhang mit anderen Menschen. Der soziale Aspekt des Lehrens und Lernens, der Dialog, ist es, dem in dieser Arbeit gröss-tes Augenmerk geschenkt werden soll.
Soziales Lernen bzw. das Lernen unter sozialen Umständen beinhaltet die Kommunikation untereinander. Konkret auf die Schule bezogen heisst dies einerseits die Kommunikation zwischen Schülern untereinander, andererseits aber auch zwischen dem Lehrenden und dem Schüler - das Lernen im Dialog zwischen Lehrer und Schüler.
Diese Form des "Lernen im Dialog" möchte ich zunächst vorstellen bzw. näher erläutern, bevor ich später einige gängige Unterrichtsmethoden bzw. -verfahren aufgreifen werde, deren Ziel es sein sollte, den Schülern Lernen zu ermöglichen. Daran möchte ich dann über-prüfen, inwieweit das dialogische Unterrichten in den jeweiligen Unterrichtsformen reali-sierbar ist und inwieweit diese Methoden die heutigen Schüler, die "Kinder der Freiheit", wie sie der Soziologe Beck nennt, überhaupt ansprechen. Diesen Kindern zeigt sich die Zu-kunft multidimensional, weshalb auch die einfachen Erklärungsmuster der Älteren oft nicht mehr greifen (vgl. BECK 1997, 11).
Diese "Kinder der Freiheit" sind heute der Schulalltag. Es liegt also auf der Hand, dass unse-re Schüler keine eingleisigen, konservativen Lehrkräfte brauchen, sondern "Lehrer der Frei-heit". Für diese müsste Unterrichten und Lernen ein dialogischer Prozess sein (vgl. WEITL S. 2). Doch was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff Dialog?
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