Einführung in soziologische Begriffe, Gesellschaft
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.05.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
119 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638279499
Ursprung in vorchristlicher Zeit bei den alten Griechen.
Seit dieser Zeit wurden verschiedene Definitionsansätze gegeben. Von Platon und
Aristoteles ausgehend bis zu dem Beginn der bürgerlichen Revolutionen, und darüber
hinaus, wurde über die Gesellschaft kontrovers diskutiert.
Daraus lässt sich erkennen, dass eine eindeutige Definition des Begriffes sehr schwer
möglich ist.
Dies liegt zum einen daran, dass sich eine Gesellschaft entwickelt und immer neue
Einflüsse auf sie einwirken. Nach Nietzsche "ist nur das definierbar, was keine
Geschichte hat" (Nietzsche, 1910, S. 373). Das gemeinsame Zusammenleben der
Menschen erfordert die Beherrschung der "inneren und äusseren Natur" (Adorno &
Horkheimer, 1956, S. 22). Mit "innerer Natur" ist die Triebkontrolle zu verstehen, die
den Menschen zum Beispiel davon abhält, sich bei Hungergefühlen das nächstbeste Tier
zu fangen und zu erlegen. War dies in den Anfängen der Menschheit noch alltäglich, so
hat sich durch den Wandel von technischen Möglichkeiten und sozialer Verantwort eine
Struktur gebildet, die diesen Trieb unterbindet. Die "äussere Natur" spiegelt die
allgemeine Umwelt wider. Die Menschen haben gelernt, die natürlichen Ressourcen zu
ihrem Vorteil zu verwenden. Anfangs noch einfacher Werkzeugbau, heutzutage
Energiegewinnung und Lebensmittelversorgung.
Auch die Sichtweise der Gesellschaftsmitglieder erfuhr, bedingt unter anderem durch
Wechsel in den Staatsformen, eine Entwicklung. Die Fragestellung nach der
Gesellschaft beinhaltet also auch immer die Rolle des Staates, der als Gegensatz zu der
Gesellschaft gesehen wird.
Dabei ist herauszustellen, dass der Staat eine von der Gesellschaft geschaffene
Organisationsform darstellt. Die staatliche Ordnung bietet, mit Hilfe von künstlich
geschaffenen Institutionen, die Befriedigung an gewissen Grundbedürfnissen. Dies kann
zum Beispiel die Versorgung mit Bildung sein. Die Verhinderung von Selbstjustiz
einhergehend mit der Gesetzgebung bietet den Gesellschaftsmitgliedern Sicherheit.
Jeder Einzelne gibt dabei einen Teil seiner individuellen Freiheit auf, um geordneter
und sicherer in der Gesellschaft zu leben. [...]
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