Typologie im Bluemel am Beispiel der alttestamentarischen Frauengestalten Judith, Esther und Abigail
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.05.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
316 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638378383
Das Blümel. Dieser Marienpreis wurde von einem namentlich nicht bekannten Zisterziensermönch in Böhmen als Anhang einer Abschrift des Marienleben[s] von Philipp von Seitz verfasst. Das Verfassen solcher Marienpreise ist typisch für das Mittelalter, da fast ausschliesslich geistliche Texte schriftlich festgehalten wurden und Maria als höchste Heilige im Zentrum der Frömmigkeit stand.
Im ersten Teil dieser Arbeit wird zunächst der Typologiebegriff erklärt und die Anwendung der Typologie als Deutungsverfahren der Bibelexegese erläutert. Zum besseren Verständnis werden anschliessend Ursprung und Entwicklung der Typologie geschildert. Im Folgenden werden noch kurz die Probleme dargestellt, die sich ergeben, wenn man heute versucht, Texte typologisch zu interpretieren.
Im zweiten Teil des Hauptteils werden die drei Frauenmotive Judith, Esther und Abigail typologisch interpretiert. Dazu werden zunächst die zu bearbeitenden Textstellen aus dem Blümel zitiert. Da der heutige Leser in der Regel - und im Gegensatz zum mittelalterlichen Leser - nicht allzu gut mit den biblischen Motiven vertraut ist, werden zum besseren Verständnis die Referenzstellen aus der Bibel wiedergegeben. Daran anschliessend wird die typologische Auslegung der Motive auf Maria erfolgen. Dies geschieht unter der Leitfrage, inwiefern Judith, Esther und Abigail zu Vorabbildungen Marias wurden und wieso sie als unvollkommen angesehen werden können.
Im Schlussteil werden noch einmal kurz die Ergebnisse zusammengefasst.
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