Zur Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.08.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
464 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783638531818
Kommunikation in seinem ursprünglichen Sinn bedeutet gemeinsam machen, vereinigen, teilen und hat einen befestigenden, stärkenden Charakter (vgl. lat.: com-municare); dies schliesst sprachliche Aspekte auf dem Hintergrund des Sich-Besprechens, Zu-Rate-Ziehens bereits mit ein. Dem heutigen Verständnis wohnt vor allem der Mitteilungscharakter inne. Werden gegenwärtig, nicht nur im beruflichen, sondern auch dem privaten Leben, zunehmend kommunikative Fähigkeiten gefordert, so inkludieren diese wieder beides - das einseitige Mitteilen und das gemeinsame Besprechen. Aus psychologischer Sicht wird
der Kommunikation auch ihre stärkende Eigenschaft wieder zuteil.
Menschen wirken sich selbst verändernd auf ihre Umwelt ein. Sie beeinflussen damit soziale Prozesse und greifen, auch unbewusst, in gegenwärtige Abläufe ein. Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist eine Möglichkeit, bewusst an diesen Veränderungen in Gesellschaft und Politik teilzunehmen, sie zu unterstützen und mitzutragen und eine ausgewogene Verbindung subjektiver, sozialer und sachlicher Gegebenheiten zu erreichen. (vgl. Löhmer/Standhardt 1995, Flammer 1997)
Entwickelt wurde die TZI von Ruth Cohn für die Arbeit in der Gruppenpsychotherapie; erste Anwender waren Selbsthilfegruppen, darauf folgte die Nutzung in Schulen und Seminargruppen. Theoretisch wurzelt die TZI in der Psychoanalyse sowie der humanistischen Psychologie. (vgl. Simon 2004)
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