Attraktivität und Postmaterialismus
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.07.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
117 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638398008
Ob die Jugend es sich gut gehen lässt oder nicht, ihre Einstellungen, ihre Sicht der Welt sind grundlegend anders, als die der vorangegangenen Generationen. Die heutige Jugend zeichnet etwas aus, das man ihr nicht vorwerfen kann, das aber viel zur Erklärung ihrer Einstellungen beiträgt: Wohlstand. Nicht nur auf der Altersachse, sondern auch auf der vertikalen Achse der sozialen Schichtung ist dies von Bedeutung. Je höher man auf der sozialen Leiter steht, desto weniger beeinflussen materielle Ängste die Werte der Menschen.
Zum ersten Mal in systematischer Form hat diesen Prozess Ronald Inglehart in "The silent Revolution" im Jahre 1977 beschrieben. Er wurde für seine These harsch kritisiert, ihm wurde aber auch die Funktion als "eye-opener" zuerkannt. In Deutschland hat Helmut Klages in den Achtzigern Ingleharts Theorie modifiziert und auf die Bundesrepublik angewandt.
Die Zeitschrift Mare kann man als Nutzniesser dieses Wertewandels sehen. Ihr Gegenstand ist das Meer, jedoch in intellektueller und der Alltäglichkeit des materiellen Daseins enthobener Form. Diese Herangehensweise kennzeichnet prinzipiell alle Zeitschriften dieses Typs, seien sie nun zum Beispiel Geo oder auch National Geographic.
Der Zweck dieser Magisterarbeit soll sein, die Leserschaft auf ihre postmaterielle Orientierung zu untersuchen. Die Grundthese ist: Es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Attraktivität der Zeitschrift und der postmateriellen Orientierung ihrer Leserschaft.
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