Aspekte von Intermedialität in Sanjay Leela Bhansalis Verfilmung von Saratchandra Chattophyays Roman 'Devdas'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.04.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
1925 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640589128
Was aber hätte McLuhan dazu gesagt, wenn diese Beteiligung und Vervollständigung für den Zuschauer eines Films gerade zum Filmerlebnis dazu gehört? Entgegen den europäischen Konventionen im Kino selbstversunken dem Filmgeschehen zu folgen, gehört es für den Inder zum Kinoerlebnis mitzusingen, Kommentare zum Filmgeschehen abzugeben, zu klatschen, Missfallen zum Ausdruck zu bringen, zu lachen und zu weinen? Es ändert sich insofern nichts an McLuhans Definition von Film als heissem Medium, als diese Reaktionen vom Publikum nicht erforderlich sind. Für das indische Publikum gehört diese Art der Beteiligung jedoch zu einem gelungenen Filmerlebnis. Und es wird im Folgenden zu zeigen sein, dass auch ein Film des indischen Mainstreamkinos durchaus auch seine literarischen Leerstellen aufweist, die an die Komplexität einer alten Kultur Anschluss suchen.
Eine Untersuchung der Intermedialitätsaspekte durch drei der wichtigsten und charakteristischsten Medienwechsel in der Verfilmung des Romans Devdas haben gezeigt, dass der Film mit einem gänzlich anderen und neuen Zeichensystem arbeitet als die Romanvorlage.
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