Annibale Carracci und die Melancholie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.07.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
140 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638523684
Ein einheitliches Klischee, eine genaue Definition dessen, was den Künstler zum gesellschaftlichen Sonderfall in jeder Hinsicht werden lässt und seit jeher werden liess, ist allerdings schwerlich auszumachen. Die Bandbreite der angeführten Sonderbarkeiten gross. Von einer exzentrischen Ader war und ist da die Rede, von selbstzerstörerischen Tendenzen, Wankelmut (stets himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt), von innerer Unruhe und der allgemeinen Neigung zum Extremen.
Von all jenen Wesenszügen, die Künstlern in Vergangenheit und Gegenwart zugeschrieben wurden und werden, beschäftigt sich dieser Text mit der Melancholie.
Im Folgenden soll die Bedeutung des melancholischen Temperaments im Bereich der Kunst skizziert und der Begriff des melancholischen oder auch saturnischen Künstlers erläutert werden. Anschliessend gilt es der Frage nachzugehen, inwieweit Annibale Carracci angesichts seines Wesens und Wirkens als Stereotyp und Inbegriff eines solchen gelten kann.
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