Wie gelang es den Frankokanadiern, die französische Sprache und Kultur auf dem amerikanischen Kontinent zu bewahren?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.02.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
418 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668639300
Québec nimmt aufgrund vieler Faktoren, vor allem aber durch die französische Sprache, eine aussergewöhnliche Stellung auf dem nordamerikanischen Kontinent ein. Zudem unterscheidet sich das "Québécois" sehr von dem Französisch, das man in Frankreich spricht. In Québec benutzt man Wörter, die im Französischen in Europa nicht (mehr) existieren. Das kanadische Französisch basiert auf der Koiné des Pariser ,usage' des 17. und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Folglich unterscheiden sich die Frankokanadier nicht nur von ihrem Umfeld auf dem nordamerikanischen Kontinent, sondern auch von Frankreich. Sie sind wie Aussenseiter. Wie haben sie es also geschafft, ihre französische Sprache und Kultur in ihrem amerikanischen Umfeld bis heute zu behaupten und zu wahren? In dieser Arbeit wird diese Frage auf der Basis der frankokanadischen Historie beantwortet. Es wird auf den Ursprung der französischen Sprache und die damit verbundene Kolonialpolitik eingegangen, die anschliessende Unterdrückung des Französischen in Kanada aufgezeigt und die "Stille Revolution" der Frankokanadier erläutert. Neben dem Faktor der Historie wird auch die damit verbundene Sprachenproblematik in Québec für die Beantwortung der Fragestellung berücksichtigt.
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