Kaiserin und oberste Hofeunuch Gegenspieler im Kampf um Gunst und Einflussnahme am spätantiken römischen Kaiserhof und ihre Darstellung in Ammianus Marcellinus´ Res gestae
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.04.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
727 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640601523
In der vorliegenden Arbeit sollen Eunuch und Kaiserin als inoffizielle Machtfaktoren und Einflussnehmer am spätantiken römischen Kaiserhof gegenübergestellt werden. Es geht bei dieser Betrachtung also weniger um das System der administrativen Strukturen am Hof, auch wenn diese nicht ganz ausser Acht gelassen werden können, als um die Vorgänge hinter dem offiziellen politischen Geschehen. Dazu werden zunächst kurz die Grundzüge des Kaiserhofes in der römischen Spätantike und ihre Funktionsträger dargestellt. Dabei wird sich im Wesentlichen auf den Aufsatz von Karl Leo Noethlichs gestützt.1 Zudem wird noch mal gesondert auf das consistorium eingegangen. Um das Funktionsgefüge und die Positionen der Funktionsträger des kaiserlichen Hofes innerhalb dieses Gefüges zu verdeutlichen, wurde versucht diese anhand eines Schemas darzustellen, welches sich im Anhang befindet.
Anschliessend wird auf den obersten Hofeunuchen, die Kaiserin und deren Positionen innerhalb des Hofes näher eingegangen. Um zu verstehen, wie diese besonderen Akteure der höfischen Gesellschaft zeitgenössisch betrachtet und beurteilt wurden, soll deren Darstellung in Ammianus Marcellinus¿ "Res gestae"2 herausgearbeitet und kritisch beleuchtet werden.
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