Die Außenpolitik Willy Brandts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.05.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
264 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638126724
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,3, Universität Osnabrück (Fachbereich Geschichte), Veranstaltung: Seminar: Kalter Krieg und Wirtschaftswunder, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung
,,Deutschland [...] kann [...] nur dann als einheitlicher Staat hervorgehen, wenn der Neuaufbau im Einvernehmen und in Zusammenarbeit mit sowohl dem Osten wie dem Westen vollzogen wird. Jede einseitige Lösung [...] trägt dazu bei, die Zonengrenzen zu stabilisieren [...]"1
Dieses Zitat Willy Brandts aus dem Jahr 1946 illustriert seine Position zur Situation Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem sich jedoch die Teilung Deutschlands in den unmittelbaren Nachkriegsjahren immer stärker abzeichnete, rückte das Ziel bzw. der Wunsch eines einheitlichen deutschen Staates in immer weitere Ferne. Brandt gestaltete zunächst als Regierender Bürgermeister von Berlin in den Jahren 1949-1966 und anschliessend als Bundesaussenminister die Aussenpolitik Deutschlands massgeblich mit. Auch in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) wirkte Brandt durch seine Reformbestrebungen und besonders durch seine aussenpolitische Zielsetzung am Wandel der Partei entscheidend mit.
Unter besonderer Berücksichtigung seiner aussenpolitischen Position - in Bezug auf die deutsche Frage - soll im Folgenden die biographische Dimension Willy Brandts für die bundesrepublikanische Geschichte veranschaulicht werden. Dabei stellt sich zunächst die grosse Frage, welche aussenpolitischen Konzepte und Ideen Brandt entwickelte und welche Ziele er damit verfolgte. Im Rahmen dieser übergeordneten Fragestellung ist es erkenntnisreich, die drei Etappen auf dem Weg zum Kanzleramt 19692 im Hinblick auf die Ost- und Deutschlandpolitik zu betrachten.
Nach einer sehr kurzen Einführung in den Lebenslauf Willy Brandts wird seine Amtszeit als Berliner Bürgermeister dargestellt. Wie weit war er als Regierender Bürgermeister in aussenpolitische Probleme mit einbezogen - was konnte Brandt in dieser Funktion hinsichtlich gesamtdeutscher Interessen erreichen? In diesem Kontext werden besonders das Jahr des Mauerbaus, die ersten Gedanken zur ,,Neuen Ostpolitik" (Politik der kleinen Schritte) und der Bundestagswahlkampf 1961 beleuchtet. Anschliessend wird unter Berücksichtigung einiger Einzelaspekte die Amtszeit Willy Brandts als deutscher Aussenminister dargestellt. In wieweit konnte er möglicherweise aussenpolitische Erfahrungen in diese Tätigkeit mit einbringen und seine aussenpolitischen Ziele verwirklichen?
[...]
_____
1 Brandt, Willy: Draussen. Schriften während der Emigration, Berlin / Bonn-Bad Godesberg 1976, S.58.
2 (das ich in dieser Arbeit nicht berücksichtigen werde)
,,Deutschland [...] kann [...] nur dann als einheitlicher Staat hervorgehen, wenn der Neuaufbau im Einvernehmen und in Zusammenarbeit mit sowohl dem Osten wie dem Westen vollzogen wird. Jede einseitige Lösung [...] trägt dazu bei, die Zonengrenzen zu stabilisieren [...]"1
Dieses Zitat Willy Brandts aus dem Jahr 1946 illustriert seine Position zur Situation Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem sich jedoch die Teilung Deutschlands in den unmittelbaren Nachkriegsjahren immer stärker abzeichnete, rückte das Ziel bzw. der Wunsch eines einheitlichen deutschen Staates in immer weitere Ferne. Brandt gestaltete zunächst als Regierender Bürgermeister von Berlin in den Jahren 1949-1966 und anschliessend als Bundesaussenminister die Aussenpolitik Deutschlands massgeblich mit. Auch in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) wirkte Brandt durch seine Reformbestrebungen und besonders durch seine aussenpolitische Zielsetzung am Wandel der Partei entscheidend mit.
Unter besonderer Berücksichtigung seiner aussenpolitischen Position - in Bezug auf die deutsche Frage - soll im Folgenden die biographische Dimension Willy Brandts für die bundesrepublikanische Geschichte veranschaulicht werden. Dabei stellt sich zunächst die grosse Frage, welche aussenpolitischen Konzepte und Ideen Brandt entwickelte und welche Ziele er damit verfolgte. Im Rahmen dieser übergeordneten Fragestellung ist es erkenntnisreich, die drei Etappen auf dem Weg zum Kanzleramt 19692 im Hinblick auf die Ost- und Deutschlandpolitik zu betrachten.
Nach einer sehr kurzen Einführung in den Lebenslauf Willy Brandts wird seine Amtszeit als Berliner Bürgermeister dargestellt. Wie weit war er als Regierender Bürgermeister in aussenpolitische Probleme mit einbezogen - was konnte Brandt in dieser Funktion hinsichtlich gesamtdeutscher Interessen erreichen? In diesem Kontext werden besonders das Jahr des Mauerbaus, die ersten Gedanken zur ,,Neuen Ostpolitik" (Politik der kleinen Schritte) und der Bundestagswahlkampf 1961 beleuchtet. Anschliessend wird unter Berücksichtigung einiger Einzelaspekte die Amtszeit Willy Brandts als deutscher Aussenminister dargestellt. In wieweit konnte er möglicherweise aussenpolitische Erfahrungen in diese Tätigkeit mit einbringen und seine aussenpolitischen Ziele verwirklichen?
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1 Brandt, Willy: Draussen. Schriften während der Emigration, Berlin / Bonn-Bad Godesberg 1976, S.58.
2 (das ich in dieser Arbeit nicht berücksichtigen werde)
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