Die Belagerung von Rhodos durch die Osmanen 1522. Eine militärhistorische Untersuchung mit einem Vorschlag für einen projektorientierten Unterrichtsentwurf.
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.01.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
141 (Printausgabe)
Dateigröße
1028 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656569664
Im ersten Teil der Arbeit steht die politische Geschichte der beiden Akteure - Johanniter auf der einen, Osmanen auf der anderen Seite - im Vordergrund; dies soll dazu beitragen, den Konflikt um 1522 nicht isoliert, sondern im historischen, geographischen und nicht zuletzt politischen Zusammenhang zu betrachten. Keinesfalls soll aber der Eindruck erweckt werden, der Krieg von 1522 und damit die Belagerung und Eroberung von Rhodos sei eine logische oder unausweichliche Konsequenz der vorhergehenden, politischen Ereignisse gewesen. Für beide Parteien hätten sich andere Lösungsmöglichkeiten des Konfliktes ergeben, doch waren für die Osmanen als - vordergründiger - Aggressor, die Gründe ausreichend, eine Belagerung zu riskieren. Gleichzeitig jedoch schien für die Johanniter der Krieg ebenso unausweichlich zu sein wie der Wille ihrer politischen bzw. militärischen Führung, diesen Krieg zu gewinnen und die Belagerung auszustehen. Erst als ein Erfolg für die Verteidiger immer unwahrscheinlicher wurde, entschloss sich der Grossmeister, Verhandlungen mit dem Sultan aufzunehmen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der militärhistorischen Dimension der Kämpfe um Rhodos ist vor allem dadurch zu erklären, dass nach Meinung des Verfassers eine möglichst detaillierte und nachvollziehbare - letztlich wissenschaftliche - Schilderung der Ereignisse bisher in der einschlägigen Sekundärliteratur nicht zu finden ist. Die bereits vorliegenden Abhandlungen zur Belagerung weisen leider allesamt wissenschaftliche Defizite auf und sind darüberhinaus ideologisch fragwürdig, wenn nicht tendenziös.
Um sich mit den Konsequenzen der Belagerung sowie deren Wirkungsgeschichte auseinandersetzen zu können, müssen die Erkenntnisse um die Kämpfe selbst gesichert sein. Diese Arbeit versteht sich als Beitrag zu dieser Erkenntnissicherung.
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