Die Minderbrüder von St. Marien zu Lüneburg
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 17.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
166 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638564632
Waren die Minoriten zunächst umherwandernde Mönche, die von Ort zu Ort zogen und die Menschen um Almosen und Obdach baten, so begannen sie sich bald an verschiedenen Orten niederzulassen und Konvente zu gründen. Die Expansion der Bettelorden wurde vor allem durch die Intensivierung der Geldwirtschaft und gewerblichen Produktion gefördert, die sich auch auf das rasche Wachstum der Städte und den Zuwachs an sozialer Mobilität auswirkten. Demnach sind die Bettelorden nicht nur als theologische Gruppierungen zu verstehen, sondern - da sich der Grossteil der Mendikantenorden in der unmittelbaren Umgebung einer Gemeinde niederliess - auch als Teil der politischen, sozialen und geistigen Gesellschaft. Auch in Lüneburg liessen sich 1226 Minoriten nieder und gründeten das Barfüsserkloster zu St. Marien. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters St. Marien im Herzen des heutigen Lüneburgs. Betrachtet man das Stadtbild, so lässt sich der prominente Standort des Klosters in der unmittelbaren Nachbarschaft zum Rathaus nicht verhehlen; ein Standort, der für ein Bettelordenskloster doch ungewöhnlich erscheint. Unter welchen Umständen kam es zur Ansiedlung der fratres minores an dieser exponierten Stelle und auf welche Weise kam der Orden, der sich der Armut verschrieben hatte zu einem Landbesitz, den der Lüneburger Stadthistoriker Reinecke als den besten Bauplatz der gesamten Stadt bezeichnete? Ebenso werden die sozialen Beziehungen zwischen den Minoriten und der Stadtgemeinschaft untersucht. Gab es Verbindungen zwischen dem Orden und dem bereits ansässigen Ordensklerus der Stadt und inwieweit waren die Minoriten mit der kommunalen Elite, aber auch mit der Unterschicht Lüneburgs in Kontakt? Abschliessend werden auch die Umstände, unter denen es zur Reform und Aufhebung des Franziskanerkonvents kam, näher beleuchtet.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.