Psycholgie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung und Gesundheitspsychologisches Handlungsfeld chronischer Erkrankungen
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 7.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.04.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
638 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668677227
Je stärker die Selbstwirksamkeitserwartung ausgeprägt ist, desto intensiver und überdauernder strengt sich eine Person an. Bandura stellt heraus, dass Selbstwirksamkeitserwartungen auf direkten, stellvertretenden, symbolischen (Feedback über eigene Kompetenzen durch Dritte) oder physiologischen Erfahrungen (eigene Gefühlsregung als Hinweis individueller Kompetenzen) basieren. Bei den direkten Erfahrungen besteht eine Kausalität zwischen individuellem Bemühen und dem daraus resultierendem Feedback der Umwelt. Stellvertretende Erfahrungen basieren auf dem Konzept des Modelllernens. Aus dem Modelllernen leiten sich soziale Vergleichsprozesse ab, die Hinweise auf eigene Kompetenzen liefern.
Direkte und stellvertretende Erfahrungen beeinflussen menschliches Verhalten sehr intensiv. Sie besitzen grosse Relevanz für die Selbstwirksamkeitserwartung. Die Selbstwirksamkeitserwartung kann zusätzlich durch Erfolgsvorstellungen und dem emotionalen Zustand einer Person verstärkt beeinflusst werden. Um den Begriff detaillierter zu definieren kategorisiert Bandura in die drei Aspekte "Niveau", "Allgemeinheitsgrad" und "Gewissheit". Unter "Niveau" wird die wahrgenommene Komplexität der Anforderung gefasst. Der "Allgemeinheitsgrad" stellt die Situationsanzahl dar, in denen Zuversicht der eigenen Kompetenz vorhanden ist. Die "Gewissheit" ist die Kenntnis und Sicherheit über eigene Kompetenzen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.