Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Utchen
aus Dresden
5/5
27.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Einfach bezaubernd
Eine wunderschöne Geschichte über die Liebe und das Leben. Da freut man sich aufs alt werden mit dem richtigen Partner wenn man ihn noch nicht gefunden hat.
Tanja
aus Bayern
5/5
13.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine wunderbare Geschichte
"Und jetzt lass uns tanzen" von Karine Lambert ist eine zu Herzen gehende Geschichte.
Marguerite ist Ende 70 und hat ihren Mann nach langer Ehe beerdigt. Marcel hat seine Frau Nora verloren, er ist Anfang 70.
Zufällig begegnen sie sich und es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Das Umfeld, u.a. Marguerites Sohn kann dieser Beziehung nichts abgewinnen. Dies gehört sich nicht in dem Alter, außerdem ist seine Mutter viel zu gebrechlich und es könnte sonst was passieren.
Sie schert sich nicht darum, endlich beginnt Marguerite zu leben und genießt ihre Freiheit. In der Ehe mit Henri war sie zu sehr an den Willen ihres Mannes gebunden. Die Haare werden gekürzt, die Kleidung bunter. Marcel macht ihr Flügel, das Leben wird beschwingter.
Das Buch zeigt, auch im Alter kann man sich neu verlieben. Man darf sich nicht von seiner Familie einschränken lassen.
Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen. Das Buch hat eine Leichtigkeit, die einen mitnimmt.
Mich hat sofort das Cover angesprochen, die Beiden tanzen aufeinander auf einem Seil entgegen. Das Leben kann beschwerlich sein, doch man muss das Beste daraus machen und einfach aufeinander zugehen.
Marcel und Marguerite sind bezaubernd zusammen, sie trotzen dem Umfeld und genießen die Zeit zusammen.
Ein Roman für jedes Alter, es gibt jedem etwas mit auf den Weg. Ich bin sehr froh, das Buch entdeckt zu haben.
Bewertung
aus Horgen
5/5
16.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Hoffnung, zu Weinen schön
Ich habe den Roman an einem Nachmittag gelesen. Eine Homage an die Hoffnung, loszulassen
Bewertung
5/5
06.10.2021
eBook (ePUB)
Marcel und Marguerite sind beide verwitwet, als sie einander bei einer Kur in den Pyrenäen begegnen. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit und der Skepsis ihrer jeweiligen Kinder trauen sie sich, den Herbst ihres Lebens gemeinsam zu durchschreiten. Das ist poetisch, charmant, tröstlich und ermutigend. Auch so kann französische Lebenskunst vermittelt werden!
monerl
aus Langen
5/5
21.03.2017
Hörbuch-Download (MP3)
Eine Perle unter den Liebesgeschichten
Auf der Suche nach einer für mich ganz besonderen Liebesgeschichten, bin ich nun endlich wieder auf eine Perle gestoßen! Eine Geschichte, bei der mir das Herz aufgegangen ist.
Der Markt is voll von Liebesgeschichten. Und meistens sind die Protagonisten so, wie sich die Masse ein Liebespaar vorstellt; im Alter zwischen Anfang / Mitte Zwanzig bis ... ja, bis wann genau? Ab wann kann man sich ein Liebespaar nicht mehr so richtig vorstellen? Ab Mitte 40, 50 oder 60? Was ist mit sehr alten Menschen? Können sie noch lieben? Dürfen sie noch lieben?
Als Marguerite Marcel kennenlernt, hat sie nie richtig lieben gelernt und auch nie die echte Liebe erfahren dürfen. Durch den frühen Tod ihrer älteren Schwester nimmt sie sich und ihre Gefühle zurück. Sie erlebt keinen Überschwang und sprühende Lebensfreude mehr, da sie aus Rücksicht auf ihre Eltern ihre Wünsche hinten anstellt. Damit beschäftigt, eine gute, einzig verbleibende Tochter zu werden und ihre Eltern nicht mehr als nötig aufzuregen, plätschert ihr eigentliches Dasein einfach so dahin. Sie heiratet einen gut situierten, freundlichen und achtbaren Mann, der gutes Ansehen und entsprechende gesellschaftliche Manieren der Liebe voranstellt. So wird Marguerite zu einer guten Frau und Mutter ohne eigene Wünsche vorzutragen, ohne sich Gedanken zu machen, allein durch Bevormundung und Führung ihres verstorbenen Mannes.
Und plötzlich ist er nicht mehr da. ER, der ihr Leben geregelt und es ihr vorgelebt hat. Doch da ist ja noch der Sohn, ganz das Vorbild des Vaters. Gerne springt er in die Lücke, die der Vater hinterlassen hat ein und führt seine alte Mutter.
Doch das kleine Mädchen Marguerite ist nicht weg. Es hat nur geschlafen und erwacht so langsam aber sicher. Zwar ist der Körper jetzt ein alter, doch die Mädchenwünsche bestehen noch! Mit langsamen aber stetigen und mutigen Schritten findet Marguerite zurück zu Glück, Energie, Lebensfreude und auch Liebe. Liebe zu Marcel, der schon einmal tief und innig geliebt hat. Dieser ungewöhnliche und offenherzige Mensch, der sich wenig um die Meinung anderer Menschen sorgt ist in der Lage, noch einmal ehrlich und von Herzen zu lieben!
Die Geschichte dieser beiden alten Menschen hat mich sehr berührt. Ein dünnes Buch mit etwas mehr als 200 Seiten, die sich in 5 Stunden als Hörbuch entfalten und durch Iris Berben gelesen genau ins Herz wanderten.
Ein einfaches und ehrliches Büchlein, das einen immer wieder innehalten lässt, um das Gesagte / Gehörte zu verarbeiten und wirken zu lassen. Ich folgte diesem rüstigen Liebespaar gerne nach Paris, in die Stadt der Liebe, die nicht fragt, ob ein Liebespaar alt oder jung ist während es im Café sitzt und die Aussicht auf den Eifelturm genießt.
Lasst euch einnehmen von Marguerite und Marcel und lest oder besser noch, hört ihre Geschichte.