Wirtshausnamen Verteilung, Herkunft und Entwicklung im schwäbisch-alemannnischen Sprachraum
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
15.11.2018
Abbildungen
5 Farbabb.
Herausgeber
Arnold NauwerckVerlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
148
Maße (L/B/H)
27.6/19.5/1.4 cm
Gewicht
592 g
Auflage
3
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7528-1557-3
Die Sitte, die Häuser mit Namen zu versehen, ist im Mittelalter aus Italien zu uns gekommen. Die Häusernamen waren Unterscheidungsnamen. Als solche dienten Arbeitsgeräte, Haustiere, Besonderheiten der Natur ebenso wie Fabelwesen und Symbole. Mit der Zeit kristallisierten sich die klassischen Wirtshausnamen aus der Menge der Häusernamen heraus. Ihre grosse Zeit erreichten sie im 16. Jahrhundert.
Erst nach dem 30jährigen Krieg traten neue Namenskategorien hinzu, Wappen oder Symbole der Landesherren und Namen von Städten. Im 18. und 19. Jahrhundert lösten sich neue Frömmigkeit, Aufklärung und Philanthropie nacheinander ab und hinterliessen ihre Spuren. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges begann der Niedergang der Wirtshausnamen. Die Ehrennamen und auch andere Unterscheidungsnamen sind auf die Strassennamen übergegangen.
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