Produktbild: Das Verschwinden des Josef Mengele
Artikelbild von Das Verschwinden des Josef Mengele
Olivier Guez

1. Das Verschwinden des Josef Mengele

Das Verschwinden des Josef Mengele Ungekürzte Lesung mit Burghart Klaußner (5 CDs)

Gesprochen von
11

Fr. 31.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Burghart Klaussner

Spieldauer

6 Stunden und 29 Minuten

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Anzahl

5

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

EAN

9783742407566

Beschreibung

Rezension

»Ohne Schnörkel, ohne Sensationalismus, als hartnäckiger, unerbittlicher Fahnder auf den Spuren des Schlächters.« Transfuge
»Olivier Guez meistert die herausragende Biographie einer Inkarnation des Bösen.« L’Humanité Dimanche

Produktdetails

Gesprochen von

Burghart Klaussner

Spieldauer

6 Stunden und 29 Minuten

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Anzahl

5

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

EAN

9783742407566

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstr. 9a
10623 Berlin
Deutschland
Email: info@der-audio-verlag.de
Url: www.der-audio-verlag.de
Telephone: +49 30 31998280
Fax: +49 30 319982811

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    08.09.2020

    Hörbuch (CD)

    Es gibt Zeitzeugen und…

    Es gibt Zeitzeugen und etliche Bücher, die das Wirken dieses Unmenschen beschreiben. Auch das Buch „Das Verschwinden des Josef Mengele“ gehört dazu. Nach dem Ende des Krieges und Hitlers Suizid floh er nach Argentinien. Das war nur möglich, weil er viel Anhänger und Unterstützer hatte. Womit er nicht rechnete, dass auch Nazijäger auf seiner Spur waren. Dazu gehörte der bekannte und geschätzte Simon Wiesenthal und geschulte Mitarbeiter des Mossad. Mengele musst immer wieder flüchten und trotzdem konnten ihn die Verfolger nie dingfest machen. Er hatte schlicht und einfach zu viele Helfer. Er starb bei einem Badeunfall und konnte nie für seine Gräueltaten zur Rechenschaft gezogen werden. Das Buch ist mit Sicherheit gut recherchiert und faktenreich geschrieben. Mir gefiel der Sprecher dabei überhaupt nicht. Für mich leierte die Seiten herunter und das ohne Punkt und Komma. Also ohne Wechsel der Stimmlage bei den unterschiedlichen Akteuren. Schade, aber ich werde mir das Buch kaufen und es lesen. Die historisch belegten Hintergründe interessieren mich sehr. Auch die Tatsache, wie Frau und Sohn auf die Anschuldigungen gegenüber Mengele reagierten sind anschaulich wiedergegeben. Für die Arbeit des Autors gebe ich gerne vier Sterne, für den Sprecher aber nur drei.

  • NiWa

    4/5

    12.08.2019

    Hörbuch (CD)

    Großartiger Faktenroman

    Nach dem Zweiten Weltkrieg - im Jahr 1949 - flüchtet Josef Mengele nach Argentinien. Der berüchtigte Arzt vom Konzentrationslager Auschwitz ist für grausame Experimente bekannt. In Argentinien schafft er sich eine neue Existenz - die weitab von seiner Geschichte in Deutschland liegt. Der Name Josef Mengele ist mit grausamen Verstümmelungen und Experimenten verbunden. Auf seine Person strahlt ein Todesschein wie direkt aus der Hölle empor. Jahrelang war ungewiss, was aus dem gefürchteten Lagerarzt geworden ist. Erst 1979 wurden Mengeles Überreste in Brasilien entdeckt. In diesem Tatsachenroman schildert Olivier Guez das Leben von Josef Mengele nach seiner berüchtigten Karriere im KZ. Guez folgt dem Arzt nach Argentinien, weist ihn mit falschen Papieren in ein neues Leben ein, lässt Mengele die Unterstützung von Diktator Perón angedeihen, und veranschaulicht, wie ihn die Paranoia Jahre später nach Brasilien treibt. Meiner Meinung nach ist "Das Verschwinden des Josef Mengele" exzellent gelungen. Olivier Guez schreibt in Romanform ohne dabei die notwendige Distanz zur Hauptfigur zu verlieren. Im nüchternen Ton erzählt er von Mengeles Stationen, Ereignissen in Südamerika, und wie der alte Nazi nach und nach den Boden unter den Füßen verliert. Dabei spart Guez auch nicht Mengeles Unterstützer aus. Etliche Nazis haben sich nach dem Krieg in Südamerika verschanzt, wo sie ihr braunes Gedankengut im engsten Kreis pflegten. Gleichzeitig wurden sie von Freunden, Familien und Verwandten aus Deutschland unterstützt, obwohl weltweit gefahndet wurde. Der Roman hält, was der Titel verspricht. Autor Guez konzentriert sich auf das Verschwinden Mengeles nach dem Krieg. Ich hätte mir ebenso einen kurzen Einblick in seine Untaten während des Zweiten Weltkriegs gewünscht. Zwar werden kleinere Episoden erwähnt, dennoch war mir dieser Teil zu ungenau, weil es meiner Meinung nach nicht das Ausmaß seiner Verbrechen erfasst. Der emotionslose, tatsachenbetonte Stil passt meiner Ansicht nach exzellent zum Thema. Jede Identifikationsmöglichkeit mit der Hauptfigur hätte unpassend gewirkt, und Mengeles Geschichte einer Tragödie gleichgesetzt. Schockiert war ich über all die Gelegenheiten, bei denen Mengele den Behörden aufgrund von Unachtsamkeit entgangen ist. Ich hätte nicht gedacht, dass es häufig relativ knapp gewesen ist. Gleichzeitig bleibt Guez bei den Fakten, und schmückt Mengeles Treiben nicht unnötig aus. Es gab seinerzeit Gerüchte, dass der Lagerarzt in Saus und Braus das Leben genießt, und mit jungen Damen als Beiwerk berauschenden Champagner schlürft. Der Autor räumt damit auf, und zeichnet dramaturgisch den sozialen Verfall dieser Figur. Dabei setzt er ihm treibender Paranoia aus, die Mengele rastlos hinter verschlossenen Fenstern sitzen lässt. Alles in allem ist „Das Verschwinden des Josef Mengele“ ein großartiger Faktenroman, der nüchtern erzählt, wie es dem Todesengel von Auschwitz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ergangen ist. Für zeitgeschichtlich Interessierte ist dieses (Hör-) Buch definitiv empfehlenswert.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    06.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fluch der bösen Tat Mag…

    Der Fluch der bösen Tat Mag ja sein, dass die Geschichte des Todesarzt von Auschwitz noch spannender zu erzählen ist. Aber auch so hat mich dieses Buch gefesselt. Nachdem ich von der Entführung Eichmanns erfahren habe, wollte ich wissen, wieso Mengele nicht verhaftet wurde. Und das sieht auch das Buch so. Im ersten Teil „Der Pascha“ ist von seinem Leben in Argentinien unter Perron die Rede. Dass dieser Staatsmann mit der berühmten Ehefrau ein solcher Faschist war, war mir auch neu. Er hoffte, dass die USA und Sowjetunion im kalten Krieg bekämpfen und er mit seinem dritten Weg gewinnen würde. Aber es kam anders, wie das zweite Kapitel "Die Ratte" beleuchtet. Nach Perrons Entmachtung und der Verhaftung Eichmanns musste Mengele sich verstecken, erst in Paraguay, dann bei einer Familie in Brasilien. Dies ging nur, weil seine Familie fürstlich für seine Unterkunft zahlte. Selbst nach seinem Tod am 7.2. 1979 wurde er weiter gesucht. Erst der Epilog klärt auf, wie der Tod des Nazi-Arztes öffentlich wurde und wie dann auch die Familie in Günzburg den Namen der Firma Mengele ändern musste, weil die Geschäfte wegen des Terroronkels immer schlechter liefen. Alles in allem ist doch erstaunlich, wie lang es brauchte, bis in der Geschichtsschreibung sich die wahrhafte Verfolgung des Terrors durchsetzte. 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    08.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein bewegendes Zeugniss

    Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen. Schade, dass man diesen Verbrecher nicht in Nürnberg vor Gericht gestellt hat. Ein sehr bewegendes Buch und ein Zeugnis der deutschen Geschichte.

  • Bewertung

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Medizin ohne Menschlichkeit

    In seinem Tatsachenroman folgt Oliver Guez den Spuren von Josef Mengele, eines deutschen Mediziners und Anthropologen. 1949 flüchtet der bestialische Lagerarzt von Auschwitz, nach Argentinien. In Buenos Aires trifft er auf ein dichtes Netzwerk aus Unterstützern, unter ihnen Diktator Perón, und baut sich Stück für Stück eine neue Existenz auf. Mengele begegnet auch Adolf Eichmann, der ihn zu seiner großen Enttäuschung nicht einmal kennt. Der Mossad sowie Nazi-Jäger Simon Wiesenthal und Generalstaatsanwalt Fritz Bauer nehmen schließlich die Verfolgung auf. Mengele rettet sich von einem Versteck ins nächste, lebt isoliert und wird finanziell von seiner Familie in Günzburg unterstützt. Erst 1979, nach dreißig Jahren Flucht, findet man die Leiche von Josef Mengele an einem brasilianischen Strand. Das Cover wirkt nichtssagend, aber es greift das Spiel mit wechselnden Identitäten auf. Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man eine Portraitaufnähme von Dr. Josef Mengele. Sie scheint in Flammen aufzugehen. Nichts von der alten Identität soll übrig bleiben, seine Spur soll sich im Nichts verlieren. Übrig bleibt ein weißes Stück Papier. Der Todesengel von Auschwitz wird zu einem scheinbar unbeschriebenen Blatt, das in einem weit entfernten Land weiterhin existieren konnte, ohne für seine Verbrechen jemals zur Rechenschaft gezogen worden zu sein. Auch der Titel ist bewusst zurückhaltend gewählt worden. Durch seine signalrote Farbe fällt er ins Auge und weist auf das vergossene Blut von unschuldigen Opfern hin. Oliver Guez schreibt in einer einfachen, klaren, schlichten Sprache. Er fühlt sich in die Psyche eines Kriegsverbrechers ein, wahrt aber eine kritische Distanz. Nichts an diesem Buch ist reißerisch aufgemacht. Trotzdem wird es jeden Leser erschüttern, der sich mit diesem Werk auseinandersetzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führte Dr. Josef Mengele ein banales, unauffälliges Leben, finanziell unterstützt von seiner vermögenden Familie in Deutschland, geschützt durch ein gut funktionierendes Netzwerk in Südamerika, verborgen von geldgierigen Sympathisanten und weitgehend unbehelligt von seinen Jägern, die seine Fährte aufgenommen, ihn aber im Gegensatz zu anderen Kriegsverbrechern nicht gestellt und vor Gericht gebracht hatten. Sein Denken kreiste ausschließlich um ihn selbst; für andere Menschen fehlte ihm jegliches Einfühlungsvermögen und Verständnis. Was bleibt von Josef Mengele? Die Erinnerung an einen egozentrischen, feigen, jähzornigen, unbelehrbaren Menschen, der sich Selbstmitleid suhlte und nicht imstande war, seine Fehler zu erkennen, sich seiner Verantwortung zu stellen, für seine Verbrechen zu büßen und seine Opfer um Vergebung zu bitten. Mich hat diese längst überfällige historische Spurensuche tief beeindruckt. Aus diesem Grunde vergebe ich fünf Sterne und spreche eine klare Lese-Empfehlung aus.

Kundinnen und Kunden meinen

5

7

4

2

3

1

2

1

1

0

Bewertungen (11)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Das Verschwinden des Josef Mengele
  • Das Verschwinden des Josef Mengele

    1. Das Verschwinden des Josef Mengele